Metaller-KV - Verhandler kämpfen noch an Nebenschauplätzen

Wien (APA) - In der vierten Runde der Kollektivvertragsverhandlungen für die knapp 130.000 Beschäftigten der Metalltechnischen Industrie ringen die Sozialpartner noch immer um Fragen des Rahmenrechtes, also unter anderem der Abgeltung von Dienstreisen und Nachtschichten sowie die Anrechnung von Karenzzeiten.

Beim Kernpunkt, der Lohn- und Gehaltserhöhung für das kommende Jahr, soll dem Vernehmen nach noch kein Angebot der Arbeitgeber vorliegen. Die Arbeitnehmer wollen nach wie vor ein Plus von vier Prozent, wie sie dies bereits vor der zweiten Verhandlungsrunde Mitte Oktober angekündigt hatten.

Die heutige Runde startete um 11.00 Uhr vormittags unter schlechten Vorzeichen, beide Seiten beklagten dass der jeweils Andere mit Kampfrhetorik eine Einigung erschwere. Im Vorjahr gab es nach einem Sitzungsmarathon bis in die Morgenstunden eine Einigung in der vierten Runde, heute am Nachmittag scheint noch alles offen zu sein.

Nicht gerade erleichtert hat die Verhandlungsposition der Arbeitgeber die heutige Konjunktureinschätzung der Industriellenvereinigung Steiermark. "2017 wird ein gutes Jahr" - fasste der steirische IV-Präsident Georg Knill am Montag die aktuelle Konjunkturlage für sein Bundesland zusammen. Georg Knill ist der Bruder von Christain Knill, der als Fachverbandsobmann an der Spitze der Metalltechnischen Industrie steht. Beide führen den steirischen Industriekonzern Knill Holding.

Frankfurt/London/Brüssel (APA/Reuters) - Die Regierungskrise in Großbritannien hält Anleger von Engagements an den Aktienmärkten ab. Der Dax schloss am Freitag knapp im Minus mit 11.341 Punkten und auch der EuroStoxx50 gab auf 3184 Zähler nach. Auch die Wiener Börse hat knapp im Minus geschlossen. Der ATX fiel 1,01 Punkte oder 0,03 Prozent auf 3.134,10 Einheiten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones kam ebenfalls kaum vom Fleck.
 

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Brexit-Chaos macht Anlegern weiter zu schaffen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

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Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

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Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker