Metaller-KV - Verhandler kämpfen noch an Nebenschauplätzen

Wien (APA) - In der vierten Runde der Kollektivvertragsverhandlungen für die knapp 130.000 Beschäftigten der Metalltechnischen Industrie ringen die Sozialpartner noch immer um Fragen des Rahmenrechtes, also unter anderem der Abgeltung von Dienstreisen und Nachtschichten sowie die Anrechnung von Karenzzeiten.

Beim Kernpunkt, der Lohn- und Gehaltserhöhung für das kommende Jahr, soll dem Vernehmen nach noch kein Angebot der Arbeitgeber vorliegen. Die Arbeitnehmer wollen nach wie vor ein Plus von vier Prozent, wie sie dies bereits vor der zweiten Verhandlungsrunde Mitte Oktober angekündigt hatten.

Die heutige Runde startete um 11.00 Uhr vormittags unter schlechten Vorzeichen, beide Seiten beklagten dass der jeweils Andere mit Kampfrhetorik eine Einigung erschwere. Im Vorjahr gab es nach einem Sitzungsmarathon bis in die Morgenstunden eine Einigung in der vierten Runde, heute am Nachmittag scheint noch alles offen zu sein.

Nicht gerade erleichtert hat die Verhandlungsposition der Arbeitgeber die heutige Konjunktureinschätzung der Industriellenvereinigung Steiermark. "2017 wird ein gutes Jahr" - fasste der steirische IV-Präsident Georg Knill am Montag die aktuelle Konjunkturlage für sein Bundesland zusammen. Georg Knill ist der Bruder von Christain Knill, der als Fachverbandsobmann an der Spitze der Metalltechnischen Industrie steht. Beide führen den steirischen Industriekonzern Knill Holding.

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