Metaller-KV - Alle Fachverbände mit gleichem Abschluss - Plus 3 %

Wien (APA) - Mit der heutigen Einigung auf eine dreiprozentige Lohn- und Gehaltserhöhung für die Beschäftigten der Gas- und Wärmeversorgungsunternehmungen ist die heurige Herbstlohnrunde für die 186.000 Beschäftigten der Metallindustrie zu Ende gegangen. Der neue Mindestlohn liegt bei 1.848,08 Euro brutto.

"Die vereinbarten Lohn- und Gehaltserhöhungen bedeuten bei einer Inflationsrate von 1,9 Prozent einen deutlichen Reallohnzuwachs", betonten die beiden Verhandlungsleiter auf Gewerkschaftsseiten, Rainer Wimmer (PRO-GE) und Karl Dürtscher (GPA-djp), nach insgesamt 18 Verhandlungsrunden.

Im Rahmenrecht gibt es Verbesserungen bei den Auslandsdienstreisen und bei der Karenzanrechnung. Den Arbeitgebern wiederum wurde beim Wunsch nach mehr Arbeitszeitflexibilisierung entgegen gekommen. Geltungstermin des neuen Kollektivvertrages ist der 1. November 2017. Die Laufzeit beträgt zwölf Monate.

Obwohl die Arbeitgeber 2012 unter Protest der Gewerkschaften eine Aufsplittung der KV-Verhandlungen in sechs Fachverbände durchgesetzt hatten, haben auch heuer wieder alle Verbände gleich abgeschlossen. Die Verhandlungen starteten vor acht Wochen mit dem größten Verband, der Metalltechnischen Industrie.

Derzeit am Laufen sind die KV-Verhandlungen für die rund eine halbe Million Beschäftigten des Handels.

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

Newsticker

Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

Newsticker

Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

Newsticker

Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne