Merkel telefonierte mit Putin - Gespräch über Syrien und Nord Stream

Berlin/Moskau (APA/Reuters) - Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hat am Dienstag mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin telefonisch über den Syrien-Konflikt gesprochen. Putin habe Merkel gesagt, dass der jüngste Angriff der USA, Frankreichs und Großbritanniens auf Syrien gegen das Völkerrecht verstoße und den Friedensprozess belaste, teilte das Präsidialamt in Moskau mit.

In dem Gespräch sei es auch um die umstrittene deutsch-russische Gaspipeline Nord Stream 2 gegangen. Merkel hatte in jüngster Zeit mehrfach auch auf die politische Bedeutung der Pipeline verwiesen, die von Russland nach Deutschland durch die Ostsee führen soll. Bisher hatte Deutschland Nord Stream 2 in erster Linie als ein Projekt von Unternehmen bezeichnet. Der deutsche Wirtschaftsminister Peter Altmaier sprach von einem privaten Projekt in einem "hoch politischen Kontext".

Bisher fließt ein großer Teil des russischen Gases für Europa durch die Ukraine, die dafür Gebühren kassiert und zugleich eine hohe Bedeutung für die Versorgungssicherheit Europas hat. Diese Bedeutung könnte durch die neue Pipeline beeinträchtigt werden. Die Ukraine ist strikt gegen die Pipeline. Auch die USA lehnen den Bau von einem Firmenkonsortium unter Führung des russischen Gasversorgers Gazprom ab.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte