Merkel telefonierte mit Putin - Gespräch über Syrien und Nord Stream

Berlin/Moskau (APA/Reuters) - Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hat am Dienstag mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin telefonisch über den Syrien-Konflikt gesprochen. Putin habe Merkel gesagt, dass der jüngste Angriff der USA, Frankreichs und Großbritanniens auf Syrien gegen das Völkerrecht verstoße und den Friedensprozess belaste, teilte das Präsidialamt in Moskau mit.

In dem Gespräch sei es auch um die umstrittene deutsch-russische Gaspipeline Nord Stream 2 gegangen. Merkel hatte in jüngster Zeit mehrfach auch auf die politische Bedeutung der Pipeline verwiesen, die von Russland nach Deutschland durch die Ostsee führen soll. Bisher hatte Deutschland Nord Stream 2 in erster Linie als ein Projekt von Unternehmen bezeichnet. Der deutsche Wirtschaftsminister Peter Altmaier sprach von einem privaten Projekt in einem "hoch politischen Kontext".

Bisher fließt ein großer Teil des russischen Gases für Europa durch die Ukraine, die dafür Gebühren kassiert und zugleich eine hohe Bedeutung für die Versorgungssicherheit Europas hat. Diese Bedeutung könnte durch die neue Pipeline beeinträchtigt werden. Die Ukraine ist strikt gegen die Pipeline. Auch die USA lehnen den Bau von einem Firmenkonsortium unter Führung des russischen Gasversorgers Gazprom ab.

Leverkusen/St. Louis (APA/dpa) - Der Pharma- und Agrarchemiekonzern Bayer kann mit der Integration des übernommenen US-Saatgutunternehmens Monsanto beginnen. Mit dem nun vollzogenen Verkauf von Geschäftsteilen an den deutschen Konkurrenten BASF sind die Voraussetzungen erfüllt, wie Bayer am Donnerstag mitteilte. Bayer ist bereits seit dem 7. Juni alleiniger Eigentümer von Monsanto.
 

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Bayer beginnt mit Monsanto-Integration

New York/Palo Alto (Kalifornien) (APA/Reuters) - Tesla-Chef Elon Musk und seinem Unternehmen drohen nach Einschätzung von Rechtsexperten keine drakonischen Strafen für die womöglich voreilige Ankündigung eines Börsenabschieds per Twitter.
 

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Experten - Tesla-Chef kann auf Milde der Börsenaufsicht hoffen

Wolfsberg (APA) - Das australische Unternehmen European Lithium, das auf der Koralpe im Süden Österreichs Lithium abbauen möchte, ist auf Investorensuche. Die Umwandlung in eine Aktiengesellschaft (AG) und ein Listing im amtlichen Handel an der Wiener Börse seien geplant, hieß es in einer Aussendung am Donnerstag. Seit Oktober 2017 notiert European Lithium bereits am Dritten Markt der Wiener Börse.
 

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European Lithium will in amtlichen Handel an Wiener Börse