Merkel lehnt Euro-Finanzminister ab

Jena (APA/Reuters) - Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hat einem Euro-Finanzminister eine Absage erteilt. Bei einem Bürgerdialog am Dienstag in Jena plädierte die Kanzlerin zudem dafür, den geplanten Eurozonen-Haushalt als Teil des EU-Haushalts zu schaffen und nicht als eigenständiges Etat für die 19 Länder der Währungsunion. Einem Euro-Finanzminister fehlten zwei entscheidende Dinge, sagte Merkel.

Er habe keinen Haushalt und keine parlamentarische Kontrolle. "Das Schlagwort Finanzminister hat bisher gar keinen Unterbau." "Wir tendieren jetzt dazu, ihn eher in den Europäischen Haushalt zu integrieren", sagte Merkel mit Blick auf die zwischen Deutschland und Frankreich verabredete Eurozonen-Etatlinie. Dann könne auch das Europäische Parlament diesen Haushalt kontrollieren. Es wäre sehr kompliziert, eine neue parlamentarische Kontrolle innerhalb der Eurozone aus derzeit 19 Ländern zu schaffen. Merkel verteidigte die Idee einer Finanzlinie für die Eurozone, weil die Länder der Währungszone sich in ihrer Wirtschaftskraft annähern müssten. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron plädiert eher für ein eigenes Eurozonen-Budget, das allerdings auch von den meisten anderen Euro-Ländern abgelehnt wird.

Istanbul/Washington (APA/dpa) - "Ich habe keinerlei finanzielle Interessen in Saudi-Arabien", sagt Donald Trump. Als Privatperson und US-Präsident hat er aber kräftig von den Ölmilliarden aus Riad profitiert. Welche Auswirkungen hat das auf den Fall Khashoggi?
 

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"Große Geschäfte!" - Trumps USA und Riad verbinden Milliarden

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Deutsche Bank tauscht die Führung ihrer Transaktionsbank aus. Stefan Hoops, bisher Co-Vertriebschef der Kapitalmarktsparte, trete die Nachfolge von John Gibbons an, bestätigte ein Banksprecher am Donnerstag. Gibbons verlasse die Bankenbranche. Finanzkreisen zufolge wechselt er zu einem Kunden der Bank. Hoops wird wie sein Vorgänger Gibbons an Investmentbank-Chef Garth Ritchie berichten.
 

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Deutsche Bank tauscht Chef der Transaktionsbank aus

Wien (APA) - Österreich und China wollen über eine Nachfolgeregelung zu sogenannten Soft Loans verhandeln. Soft Loans sind staatlich gestützte Kredite für Unternehmen, die in Entwicklungsländern aktiv werden. Seit 2012 stehen sie für Investitionen in China allerdings nicht mehr zur Verfügung, weil das Land die dafür vorgesehene Obergrenze beim Einkommen pro Kopf überschritten hat.
 

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Österreich und China verhandeln Nachfolgeinstrument zu Soft Loans