Merkel wirbt um mehr Investitionen und Aufträge aus Katar

(Reuters) - Bundeskanzlerin Angela Merkel hat um weitere Investitionen und Aufträge aus Katar für die deutsche Wirtschaft geworben. "Wir freuen uns über jedes katarische Investment", sagte Merkel nach einem Treffen mit dem Emir von Katar am Mittwoch in Berlin. Vor allem im Energiebereich werde die Zusammenarbeit ausgebaut, sagte sie mit Blick auf den Gassektor. Katar werde für die ganze EU ein immer wichtiger Partner.

"Deutschland hat eine Vielzahl an Angeboten im Bereich der Infrastruktur. Hier sind wir an vielen Aufträgen interessiert", sagte die Kanzlerin. "Katar hat ja noch eine rasante Entwicklung vor sich", fügte sie mit Blick auf das ressourcenreiche Land hinzu. Deutschland könne vor allem bei Umwelttechnologie viel bieten. Zugleich lobte sie die Investitionen des Golfstaates in deutsche Konzerne wie VW oder Deutsche Bank. "Was wir an Katar schätzen, ist, dass Katar ein strategischer Investor ist", sagte sie unter Verweis auf die langfristige Ausrichtung der Investitionen.

Brüssel (APA/Reuters) - Der Defizitstreit zwischen der EU-Kommission und der italienischen Regierung verschärft sich. Die Brüsseler Behörde wird den Budgetentwurf aus Rom für das kommende Jahr ablehnen, wie der "Spiegel" am Mittwoch unter Berufung auf den deutschen EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger (CDU) berichtete.
 

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EU-Kommission weist Italiens Haushaltsentwurf zurück

Washington/Peking (APA/dpa) - US-Präsident Donald Trump hat ein neues Mittel gefunden, um China im Handelsstreit unter Druck zu setzen. Auf Anraten seines Wirtschaftsberaters Peter Navarro wolle Trump ein 144 Jahre altes Postabkommen aufkündigen, schrieb die "New York Times" am Dienstag unter Berufung auf hochrangige Regierungskreise.
 

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Trump könnte 144 Jahre altes Postabkommen mit China beenden

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser, Ex-FPÖ-Generalsekretär Walter Meischberger, dessen früheren Anwalt Gerald Toifl und andere ging es heute am 57. Prozesstag einmal mehr darum, wem welche Konten gehörten. Kein leichtes Unterfangen, wie schon Meischberger beim Auffliegen des "Buwog-Skandals" anmerkte.
 

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Grasser-Prozess - "Wird alles etwas schwierig zu erklären"