Merkel wirbt um mehr Investitionen und Aufträge aus Katar

(Reuters) - Bundeskanzlerin Angela Merkel hat um weitere Investitionen und Aufträge aus Katar für die deutsche Wirtschaft geworben. "Wir freuen uns über jedes katarische Investment", sagte Merkel nach einem Treffen mit dem Emir von Katar am Mittwoch in Berlin. Vor allem im Energiebereich werde die Zusammenarbeit ausgebaut, sagte sie mit Blick auf den Gassektor. Katar werde für die ganze EU ein immer wichtiger Partner.

"Deutschland hat eine Vielzahl an Angeboten im Bereich der Infrastruktur. Hier sind wir an vielen Aufträgen interessiert", sagte die Kanzlerin. "Katar hat ja noch eine rasante Entwicklung vor sich", fügte sie mit Blick auf das ressourcenreiche Land hinzu. Deutschland könne vor allem bei Umwelttechnologie viel bieten. Zugleich lobte sie die Investitionen des Golfstaates in deutsche Konzerne wie VW oder Deutsche Bank. "Was wir an Katar schätzen, ist, dass Katar ein strategischer Investor ist", sagte sie unter Verweis auf die langfristige Ausrichtung der Investitionen.

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

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Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

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Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne