Merkel sucht Freundschaft mit Kern

Berlin/Wien - Nach dem Zerwürfnis in der Flüchtlingskrise mit ihrem ehemaligem österreichischem Amtskollegen Werner Faymann (SPÖ) hat Deutschlands Kanzlerin Angela Merkel (CDU) dessen Nachfolger vollen Einsatz für ein gutes Verhältnis beider Ländern zugesichert.

In einem am Mittwoch von der Bundesregierung verbreiteten Schreiben von Merkel an den neuen Kanzler Christian Kern (SPÖ) heißt es: "Es ist mir ein persönliches Anliegen, diese traditionelle Freundschaft und Nähe zwischen unseren beiden Ländern gemeinsam mit Ihnen zum Wohle unserer Bürgerinnen und Bürger fortzuführen und weiter zu vertiefen."

Deutschland und Österreich verbinde eine enge Partnerschaft und eine auf Geografie, gemeinsamer Geschichte und Sprache beruhende "ganz besondere Nähe, Vertrautheit und Freundschaft".

Merkel betonte: "Ich würde mich freuen, Sie bald in Berlin zu einem vertieften Meinungsaustausch begrüßen zu dürfen." Faymann hatte im vorigen Jahr zunächst gemeinsam mit Merkel eine liberale Flüchtlingspolitik betrieben und schwenkte dann im Frühjahr drastisch um.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro