Merkel "erstaunt" über steigende Vergütung der VW-Manager

Wolfsburg (APA/Reuters) - Deutschlands Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich erstaunt über die Einkommenszuwächse von VW-Topmanagern gezeigt. "Ich freue mich, wenn es Gewinne gibt, weil dann vielleicht auch Geld in die Zukunft investiert werden kann", sagte die Kanzlerin am Mittwoch im ZDF.

"Trotzdem war ich jetzt schon erstaunt, dass es auch sehr hohe Zuwachsraten bei bestimmten Gehältern gibt", füge sie auf die Frage hinzu, ob sie sich angesichts der hohen Konzerngewinne von VW in der Diesel-Debatte nicht an der Nase herumgeführt fühle. Die gesamte deutsche Automobilindustrie müsse jetzt die Zukunftsaufgaben meistern.

Es bleibe bei der Diesel-Debatte dabei, dass Fahrverbote möglichst vermieden werden sollten, sagte Merkel. Die Autoindustrie trage natürlich eine Verantwortung für die Lösung des Problems. Hardware-Nachrüstungen seien dabei ein Weg, der aber wenig nütze, wenn er drei oder vier Jahre dauere. Die Frage, wie man den am meisten betroffenen Städten helfen könne, werde die neue Bundesregierung "als erstes mit in Angriff" nehmen.

Am Dienstag war bekanntgeworden, dass die Gewinnverdopplung bei Volkswagen auch die Bezüge von Vorstandschef Matthias Müller auf 10,14 Millionen Euro steigen ließen. Insgesamt stiegen die Vorstandsbezüge bei Volkswagen um fast ein Drittel auf gut 50 Millionen Euro.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen