Merkel wirbt für breite Allianz gegen Terrormiliz IS

Berlin (APA/dpa) - Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hat für die Bildung einer möglichst breiten internationalen Allianz gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) geworben.
"Der Kampf gegen IS erfordert ein entschlossenes und ein geschlossenes Vorgehen aller, die sich gegen Unterdrückung Andersdenkender und gegen barbarische Vernichtung von Minderheiten auflehnen", sagte sie am Mittwoch im Deutschen Bundestag in Berlin. "Wir alle, Menschen jedweden Glaubens, bieten den Extremisten und Islamisten gemeinsam die Stirn."

Deutschland, die USA und acht weitere Staaten hatten am Freitag beim NATO-Gipfel in Newport eine Koalition gegen die IS gebildet, in die weitere Staaten aufgenommen werden sollen. Merkel bereitete den Bundestag auf ein längeres Engagement gegen den IS-Terror vor. "Auch die Bekämpfung des IS wird nicht von heute auf morgen gelingen. Sie wird einen längeren Zeitraum in Anspruch nehmen."

Deutschland hat bereits 50 Millionen Euro für humanitäre Hilfe bereitgestellt und 180 Tonnen Hilfsgüter sowie militärische Schutzausrüstung in den Nordirak geschickt. Noch in diesem Monat soll die kurdische Armee auch deutsche Waffen erhalten.

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

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Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

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Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne