Merkel: AfD ist für alle Parteien ein Problem

(Reuters) Die Alternative für Deutschland (AfD) ist nach Ansicht von Bundeskanzlerin Angela Merkel "ein Problem aller Parteien". Nur 23 Prozent der AfD-Wähler etwa bei der Landtagswahl in Sachsen seien von der CDU gekommen, sagte die CDU-Vorsitzende am Dienstag im RBB-Inforadio. "Das heißt, andere müssen sich genauso Gedanken machen wie wir." Sie forderte die CDU vor den Landtagswahlen am Sonntag in Brandenburg und Thüringen auf, die Themen und Ängste anzusprechen, die mögliche AfD-Wähler bewegten. Dazu gehörten etwa Kriminalität oder steigende Asylbewerberzahlen. Die Union müsse dabei aber auch Lösungen anbieten. Merkel betonte, das vom Bundesvorstand der CDU beschlossene Koalitionsverbot mit der AfD "steht auch weiter".

Der SPD warf die CDU-Vorsitzende eine falsche Kooperation mit der Linkspartei vor. "Außerdem finde ich es, gelinde gesagt, ich sag' mal, bemerkenswert oder ein bisschen seltsam, wenn eine große Volkspartei wie die SPD jetzt auf die Idee kommt, dass sie einen linken Ministerpräsidenten unterstützen muss. Das würde ich mir als Volkspartei nicht antun.", sagte sie mit Blick auf die Ankündigung der thüringischen SPD, auch einen linken Ministerpräsidenten zu wählen. Die SPD liegt in Umfragen in Thüringen hinter der Linkspartei.

Madrid (APA/Reuters) - Die Korrektur der Bilanz für 2017 versetzt den Aktien von Dia einen weiteren Schlag. Die Titel der hoch verschuldeten spanischen Supermarktkette fielen am Montag um mehr als 20 Prozent auf ein Rekordtief von 0,70 Euro.
 

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Spanische Supermarktkette Dia musste Bilanz 2017 korrigieren

München (APA/dpa/Reuters) - Die US-Kartellbehörde FTC hat die milliardenschwere Fusion des deutschen Industriegaseherstellers Linde mit dem US-Konkurrenten Praxair zum weltgrößten Industriegase-Konzern unter Auflagen genehmigt. Das teilte die Behörde am Montag mit.
 

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USA genehmigen Linde-Praxair-Fusion unter Auflagen

Wien (APA) - Die Wettbewerbsbehörde (BWB) will stärker gegen unfaire Geschäftspraktiken zwischen großen und kleinen Betrieben vorgehen. "Die Benachteiligung von marktschwachen Vertragspartnern kann zu Wettbewerbsverzerrungen führen", sagte BWB-Chef Theodor Thanner am Montag bei der Präsentation eines "Fairnesskatalogs für Unternehmen".
 

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BWB will schärfer gegen unfaire Geschäftspraktiken vorgehen