Merkel: AfD ist für alle Parteien ein Problem

(Reuters) Die Alternative für Deutschland (AfD) ist nach Ansicht von Bundeskanzlerin Angela Merkel "ein Problem aller Parteien". Nur 23 Prozent der AfD-Wähler etwa bei der Landtagswahl in Sachsen seien von der CDU gekommen, sagte die CDU-Vorsitzende am Dienstag im RBB-Inforadio. "Das heißt, andere müssen sich genauso Gedanken machen wie wir." Sie forderte die CDU vor den Landtagswahlen am Sonntag in Brandenburg und Thüringen auf, die Themen und Ängste anzusprechen, die mögliche AfD-Wähler bewegten. Dazu gehörten etwa Kriminalität oder steigende Asylbewerberzahlen. Die Union müsse dabei aber auch Lösungen anbieten. Merkel betonte, das vom Bundesvorstand der CDU beschlossene Koalitionsverbot mit der AfD "steht auch weiter".

Der SPD warf die CDU-Vorsitzende eine falsche Kooperation mit der Linkspartei vor. "Außerdem finde ich es, gelinde gesagt, ich sag' mal, bemerkenswert oder ein bisschen seltsam, wenn eine große Volkspartei wie die SPD jetzt auf die Idee kommt, dass sie einen linken Ministerpräsidenten unterstützen muss. Das würde ich mir als Volkspartei nicht antun.", sagte sie mit Blick auf die Ankündigung der thüringischen SPD, auch einen linken Ministerpräsidenten zu wählen. Die SPD liegt in Umfragen in Thüringen hinter der Linkspartei.

Hongkong/Washington (APA/AFP) - Die kritischen Äußerungen von US-Präsident Donald Trump zur Notenbank Fed haben im asiatischen Börsenhandel den Dollar unter Druck gesetzt. Der japanische Yen legte am Dienstag gegenüber der US-Währung zu und stand bei einem Kurs von 109,9 zum Dollar. Auch der Euro und das britische Pfund profitierten ebenso wie die Währungen von Südkorea, Indonesien und Australien von Trumps Äußerungen.
 

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Trumps Äußerungen zur Fed setzen den Dollar unter Druck

Berlin (APA/AFP) - Mehrere energieintensive Branchen in Deutschland haben in einem gemeinsamen Positionspapier einen Ausgleich für steigende Stromkosten infolge des Kohleausstiegs gefordert. Das "Handelsblatt" zitierte am Dienstag aus einem Papier von Vertretern der Branchen Stahl, Metalle, Papier, Baustoffe, Glas und Chemie, die Ausgleichsmaßnahmen fordern.
 

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DE-Kohleausstieg - Energieintensive Branchen wollen Ausgleich

Berlin (APA/dpa) - Beschäftigte in Ostdeutschland arbeiten weiterhin länger als im Westen - und verdienen weniger. Im vergangenen Jahr leisteten Arbeitnehmer in den alten Bundesländern im Schnitt 1.279 Arbeitsstunden. Im Osten mit Berlin waren es 1.346 Stunden, also 67 mehr. Wird Berlin dem Westen zugerechnet, sind es im Osten 75 Stunden mehr.
 

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Ostdeutsche arbeiten weiter länger als Westdeutsche