Merkel: Abkehr von Russland-Sanktionen nur bei Gegenleistung

Der russische Präsident Vladimir Putin und seine Entourage werden von der EU und den USA immer mehr unter Druck gesetzt. Die Gefolgsleute und Vertrauten Putins, die in der EU und in den USA mit einem Einreiseverbot sanktioniert wurden.

Der russische Präsident Vladimir Putin und seine Entourage werden von der EU und den USA immer mehr unter Druck gesetzt. Die Gefolgsleute und Vertrauten Putins, die in der EU und in den USA mit einem Einreiseverbot sanktioniert wurden.

(Reuters) - Die EU wird am Sanktionskurs gegen Russland nach Angaben von Bundeskanzlerin Angela Merkel trotz des ausgehandelten Friedensplans mit der Ukraine festhalten. Russland sei bis jetzt mit Waffen und Truppen an dem Konflikt in der Ostukraine beteiligt, kritisierte Merkel am Dienstag im RBB-Inforadio. "Wir wollen jetzt Taten sehen." Wenn die zwölf Punkte des Friedensplans von Russlands Präsident Wladimir Putin und seinem ukrainischen Kollegen Petro Poroschenko umgesetzt würden, könne man auch über die Aufhebung von Sanktionen reden.

Die Kanzlerin sprach von tiefgreifenden Meinungsverschiedenheiten mit der Führung in Moskau. Der Westen müsse darauf reagieren, dass Russland direkt in seinem Nachbarland eingreife. "Und was ist die Möglichkeit zu reagieren? Das sind Sanktionen", betonte sie. Der Nachteil eines Nicht-Handels sei größer als mögliche Nachteile für die deutsche Wirtschaft durch Sanktionen. "Wenn wir zur Normalität zurückkehren, werden wir natürlich auch die Sanktionen wieder aufheben", betonte sie. Man wolle die "langfristige Grundlage für eine Kooperation mit Russland auch nicht aufgeben". Derzeit würden etwa in Brüssel Gespräche geführt, wie das EU-Ukraine-Freihandelsabkommen auch von Russland akzeptiert werden könne.

Die EU hatte am Montag neue Wirtschaftssanktionen gegen Russland beschlossen, die Umsetzung aber für einige Tage ausgesetzt.

Athen (APA/AFP) - Griechenland wird nach Einschätzung des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI) nach dem Ende des Stützungsprogramms wieder an Attraktivität für deutsche Unternehmen gewinnen. "Das gute Ende der europäischen Hilfsprogramme ist ein positives Signal für Griechenland selbst und die EU insgesamt", sagte der BDI-Hauptgeschäftsführer Joachim Lang, der "Rheinischen Post" vom Montag.
 

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Griechenland - BDI: Wieder attraktiv für deutsche Firmen

London (APA/Reuters) - Der von Tesla als Geldgeber beim Börsenrückzug erhoffte saudi-arabische Staatsfonds prüft Insidern zufolge den Einstieg bei einem Konkurrenten des US-Elektroautobauers. Es gebe Gespräche über eine Beteiligung am aufstrebenden US-Hersteller Lucid Motors, sagten mit der Situation vertraute Personen am Sonntag zu Reuters. Ob es zu einer Einigung komme, sei offen.
 

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Insider - Saudischer Staatsfonds will bei Tesla-Konkurrent einsteigen

Köln (APA/dpa) - Die Gamescom ist ein Ort, an dem sehr viel gleichzeitig passiert. Die Messehallen sind abgedunkelt, aber von grellen Bildschirmen durchzogen. Auf der einen Seite treffen sich beschlipste Fachbesucher, auf der anderen kostümierte Spielefans in den Fantasie-Outfits ihrer Lieblingshelden. Vor mancher Bühne hopsen Hunderte Menschen zu lauten Elektro-Beats, um kostenlose T-Shirts zu fangen.
 

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Runde zehn im großen Spiel: Die Gamescom feiert Jubiläum