Merkel: Nach Geely-Daimler-Einstieg Prüfung der Transparenzpflicht

Berlin (APA/Reuters/dpa) - Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel sieht "auf den ersten Blick" keine Verstöße beim Einstieg chinesischer Investoren beim Autokonzern Daimler. "Die Frage, die hier sicherlich nochmal zu klären ist: Gibt es Lücken in der Transparenz der Meldepflichten", sagte Merkel am Dienstag in Berlin. "Das wird jetzt sicherlich auf die Tagesordnung kommen." Dies prüfe nun die Finanzaufsichtsbehörde BaFin.

Deutschland sei offen gegenüber Handelspartnern und Investoren. "Insgesamt geht es uns darum, eine zukunftsfähige Automobilindustrie in Deutschland zu halten - das ist allerdings unser politisches, strategisches Ziel", sagte Merkel. Die Politik wolle dafür für die nötigen Rahmenbedingungen sorgen, auch mit Blick auf die Arbeitsplätze.

Insgesamt sieht Merkel (CDU) den Einstieg des chinesischen Geely-Konzerns beim Stuttgarter Autobauer Daimler gelassen. "Da sind wir jetzt als Politik nicht gefragt." Man sei "offen gegenüber Handelspartnern und sehen jetzt auf den ersten Blick nicht irgendwelche Verstöße", fügte Merkel an. Es gebe schließlich auch kuwaitische Investoren bei Daimler. "Insgesamt geht es eben darum, eine zukunftsfähige Automobilindustrie in Deutschland zu halten." Das sei das Ziel der deutschen Regierung und dafür wolle sie auch mit Blick auf Arbeitsplätze die nötigen Rahmenbedingungen schaffen.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte