Merkel: Nach Geely-Daimler-Einstieg Prüfung der Transparenzpflicht

Berlin (APA/Reuters/dpa) - Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel sieht "auf den ersten Blick" keine Verstöße beim Einstieg chinesischer Investoren beim Autokonzern Daimler. "Die Frage, die hier sicherlich nochmal zu klären ist: Gibt es Lücken in der Transparenz der Meldepflichten", sagte Merkel am Dienstag in Berlin. "Das wird jetzt sicherlich auf die Tagesordnung kommen." Dies prüfe nun die Finanzaufsichtsbehörde BaFin.

Deutschland sei offen gegenüber Handelspartnern und Investoren. "Insgesamt geht es uns darum, eine zukunftsfähige Automobilindustrie in Deutschland zu halten - das ist allerdings unser politisches, strategisches Ziel", sagte Merkel. Die Politik wolle dafür für die nötigen Rahmenbedingungen sorgen, auch mit Blick auf die Arbeitsplätze.

Insgesamt sieht Merkel (CDU) den Einstieg des chinesischen Geely-Konzerns beim Stuttgarter Autobauer Daimler gelassen. "Da sind wir jetzt als Politik nicht gefragt." Man sei "offen gegenüber Handelspartnern und sehen jetzt auf den ersten Blick nicht irgendwelche Verstöße", fügte Merkel an. Es gebe schließlich auch kuwaitische Investoren bei Daimler. "Insgesamt geht es eben darum, eine zukunftsfähige Automobilindustrie in Deutschland zu halten." Das sei das Ziel der deutschen Regierung und dafür wolle sie auch mit Blick auf Arbeitsplätze die nötigen Rahmenbedingungen schaffen.

Bregenz (APA) - Aufgrund von anhaltender Trockenheit mit einhergehendem Futter- und Wassermangel stehen in Vorarlberg verfrühte Almabtriebe im Raum. Diese versuche man durch die Zufuhr von Wasser und Heu zu verhindern, informierte der zuständige Landesrat Christian Gantner (ÖVP) am Freitag. Eine frühzeitige Rückkehr der Tiere ins Tal könnte die Situation in der Futterversorgung eklatant verschärfen, so Gantner.
 

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Große Trockenheit: In Vorarlberg stehen verfrühte Almabtriebe im Raum

London/Brüssel (APA/dpa) - Nur eineinhalb Monate vor dem EU-Austritt der Briten ist immer noch nicht sicher, ob die Sache einigermaßen glimpflich ausgeht. Und das liegt nicht nur am Londoner Regierungschaos.
 

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Beim Brexit sitzen beide in der Zwickmühle

Wien/Schwechat/Dublin (APA) - Eine erste Anhörung vor einem Londoner Gericht im Streit zwischen Ryanair und Lufthansa um neun geleaste Laudamotion-Flieger ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Das Hauptverfahren beginnt erst im November, wie es am Freitagnachmittag von der Lufthansa zur APA hieß. Laudamotion und Ryanair gaben sich wortkarg und erklärten, das laufende Verfahren nicht kommentieren zu wollen.
 

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Gerichtsstreit um Laudamotion geht erst im November richtig los