Mercedes verteidigte 2017 Platz eins der Premiumhersteller

Frankfurt (APA/Reuters) - Daimlers Pkw-Sparte Mercedes-Benz hat dank hoher Nachfrage nach neuen Modellen das siebente Jahr in Folge mit einem Absatzrekord beendet und sich als größter Premiumhersteller weltweit behauptet. Die Marke mit dem Stern verkaufte 2017 mit fast 2,3 Millionen knapp 10 Prozent mehr Neuwagen als im Jahr davor, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Vor allem SUV und Kompaktwagen waren gefragt.

Auf dem größten Einzelmarkt China steigerte der Autobauer den Absatz seiner Hauptmarke um 26 Prozent auf knapp 588.000 Stück. "Der Erfolg in unserem Kerngeschäft ist die Basis, die Mobilität der Zukunft aktiv zu gestalten", erklärte Daimler-Chef Dieter Zetsche.

Mercedes lag damit das zweite Jahr in Folge vor den Erzrivalen BMW und Audi. "Damit haben wir unseren Vorsprung an der Spitze im Premiumsegment nochmal deutlich ausgebaut", erklärte Vertriebschefin Britta Seeger. Der Absatz der Kleinwagenmarke Smart ging gegenüber dem starken Vorjahr um 6,5 Prozent auf gut 135.000 Wagen zurück.

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

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Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

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Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker

Brüssel (APA) - Unter österreichischem EU-Vorsitz zeichnet sich keine Einigung der EU-Staaten mehr über die geplante Aufstockung der EU-Grenzschutzagentur Frontex bis 2020 auf 10.000 Mann ab. Der EU-Vorsitz sieht dem Vernehmen nach für Dezember keine formale Einigung der EU-Innenminister mehr vor.
 

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Keine Einigung für Frontex-Aufstockung unter Österreichs EU-Vorsitz