Mercedes baut in Ungarn neues Karosseriewerk

Budapest/Stuttgart - Die Daimler-Tochter Mercedes-Benz will in der südostungarischen Stadt Kecskemet um 185 Mrd. Forint (595,4 Mio. Euro) ein neues Karosseriewerk errichten. Das berichtete die ungarische Nachrichtenagentur MTI am Freitag. Das neue Werk soll eine Fläche von 99.000 Quadratmetern haben und bis 2018 fertig sein, kündigte die Mercedes-Benz Manufacturing Hungary Kft in Kecskemet an.

Die Daimler AG mit Sitz in Stuttgart hatte 2012 ihr erstes Werk in Kecskemet eröffnet und dort zunächst Fahrzeuge der B-Klasse gebaut. Diese Investition in Höhe von 800 Mio. Euro galt als erster osteuropäischer Standort des deutschen Autokonzerns. Mercedes beschäftigt in Ungarn derzeit 4.000 Leute.

2015 rollten bei Mercedes in Ungarn mehr als 180.000 Kompaktwagen vom Band. Mit dem neuen Werk steigt die Gesamtinvestition des deutschen Konzerns in Ungarn auf 500 Mrd. Forint.

Wien/Lissabon (APA) - Noch heuer könnte es auf EU-Ebene eine Grundlage für die Besteuerung digitaler Betriebsstätten - und damit international tätiger Konzerne wie Amazon ohne Sitz in allen Ländern - geben, ist Finanzminister Hartwig Löger (ÖVP) nach seinem Gespräch mit Eurogruppen-Vorsitzenden Mario Centeno zuversichtlich. In dieser Frage sei man auf einer Linie. Die EU-Kommission arbeite an einer Definition.
 

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Löger hofft noch heuer auf EU-Bestimmung zu digitaler Betriebsstätte

Cupertino (Kalifornien) (APA/dpa) - Im französischen Rechtsstreit um Demonstrationen in Läden des US-Technologiekonzerns Apple haben sich Globalisierungsgegner des Netzwerkes Attac nach eigener Einschätzung durchgesetzt. Ein Gericht in Paris wies am Freitag das Ansinnen des US-Konzerns ab, Attac-Mitgliedern unter einer Strafandrohung von 150.000 Euro Aktionen in den französischen Geschäften zu verbieten.
 

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Kein Hausverbot für Globalisierungsgegner in Apple-Läden

Moskau (APA/dpa) - Der russische Milliardär Oleg Deripaska (50) gibt die Führung beim Aluminiumhersteller Rusal und dessen Mutter En+ ab. Hintergrund ist ein Machtkampf um den wichtigen Konzern Norilsk Nickel. Rusal kündigte am Freitag bei der Vorlage des Jahresberichts 2017 an, das Unternehmen wolle mit der Holding Interros des Oligarchen Wladimir Potanin um die Kontrolle über den Nickelproduzenten streiten.
 

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Oligarch Deripaska gibt Führung beim Aluminiumriesen Rusal ab