Mercedes baut in Ungarn neues Karosseriewerk

Budapest/Stuttgart - Die Daimler-Tochter Mercedes-Benz will in der südostungarischen Stadt Kecskemet um 185 Mrd. Forint (595,4 Mio. Euro) ein neues Karosseriewerk errichten. Das berichtete die ungarische Nachrichtenagentur MTI am Freitag. Das neue Werk soll eine Fläche von 99.000 Quadratmetern haben und bis 2018 fertig sein, kündigte die Mercedes-Benz Manufacturing Hungary Kft in Kecskemet an.

Die Daimler AG mit Sitz in Stuttgart hatte 2012 ihr erstes Werk in Kecskemet eröffnet und dort zunächst Fahrzeuge der B-Klasse gebaut. Diese Investition in Höhe von 800 Mio. Euro galt als erster osteuropäischer Standort des deutschen Autokonzerns. Mercedes beschäftigt in Ungarn derzeit 4.000 Leute.

2015 rollten bei Mercedes in Ungarn mehr als 180.000 Kompaktwagen vom Band. Mit dem neuen Werk steigt die Gesamtinvestition des deutschen Konzerns in Ungarn auf 500 Mrd. Forint.

Brüssel/London (APA/dpa) - Die Europäische Union gibt Großbritannien weitere zehn Tage Zeit für Zugeständnisse beim Brexit. Der Start der zweiten Verhandlungsphase Mitte Dezember sei immer noch möglich, erklärte EU-Ratspräsident Donald Tusk nach einem langen Gespräch mit der britischen Premierministerin Theresa May am Freitagabend auf Twitter. "Aber immer noch eine riesige Herausforderung", so Tusk. May sagte, es gebe Fortschritte, nannte aber keine Details.
 

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EU gibt London weitere zehn Tage für Zugeständnisse beim Brexit

Frankfurt/Ludwigshafen (APA/Reuters) - BASF spricht über eine Fusion seiner Öl- und Gas-Tochter Wintershall mit der vom russischen Milliardär Michail Fridman kontrollierten Dea AG. BASF würde die Aktienmehrheit an einem fusionierten Unternehmen halten, teilte der deutsche Konzern am Freitag mit. Mittelfristig sei ein Börsengang des Gemeinschaftsunternehmens eine Option.
 

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BASF spricht über Fusion der Tochter Wintershall mit Dea

Frankfurt (APA/Reuters) - Eine neue Vorschrift zur Bilanzierung droht die Banken zu belasten. Basierend auf Informationen direkt überwachter Geldhäuser, die besser auf die Umstellung vorbereitet seien, betrage die negative Auswirkung auf die harte Kernkapitalquote (CET 1) im Schnitt geschätzte 40 Basispunkte, teilte die Europäische Zentralbank (EZB) am Freitag mit.
 

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EZB - Neue Bilanzierungsregel knabbert Banken-Kapitaldecke an