Mercedes-Benz darf Roboterautos in Kalifornien testen

(Reuters) - Mercedes-Benz darf ab sofort Roboterautos im regulären Straßenverkehr in Kalifornien testen. Die zuständige Behörde des US-Bundesstaats erteilte der Stuttgarter Daimler -Tochter die offizielle Genehmigung auf Basis neuer Vorschriften, wie der Konzern am Donnerstag mitteilte. Zu Wochenbeginn hatte bereits die Volkswagen-Tochter Audi eine solche Lizenz erhalten.

Seit Dienstag sind in Kalifornien überarbeitete Regeln in Kraft, die einen geordneten Probebetrieb autonomer Fahrzeuge gewährleisten sollen. Bei den selbstfahrenden Autos muss den Bestimmungen zufolge ein Führerscheinbesitzer hinter dem Steuer sitzen, der jederzeit aktiv eingreifen kann. Zuvor war es den Autoherstellern und dem Internetkonzern Google jahrelang gestattet, die Roboterautos ohne eine Genehmigung zu testen. Auch Google erhielt nun grünes Licht von den Behörden für den Probebetrieb auf öffentllichen Straßen.

2012 hatte Audi als erster Autohersteller der Welt vom US-Bundesstaat Nevada die Lizenz für den Betrieb von computergesteuerten Fahrzeugen erhalten.

Wien (APA) - Die von der Regierung beschlossenen Auflagen für NGOs bei der Teilnahme an Umweltverträglichkeitsprüfungen (UVP) sind laut einem Gutachten des Verfassungsjuristen Daniel Ennöckl von der Universität Wien europarechtswidrig. Die vorgesehene Offenlegung der Mitglieder widerspreche dem europäischen Datenschutzrecht, hieß es in einer Aussendung des Auftraggebers Ökobüro.
 

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UVP - Einschränkung von NGOs laut Gutachten rechtswidrig

München/Ingolstadt (APA/dpa/Reuters) - Trotz des verhängten Bußgelds von 800 Mio. Euro gegen Audi läuft das Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft München gegen den Autohersteller weiter. Nach wie vor werde gegen 20 Beschuldigte ermittelt, sagte ein Sprecher der Behörde am Dienstag. Mit der Geldstrafe sei lediglich ein anhängiges Ordnungswidrigkeitsverfahren abgeschlossen worden.
 

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Staatsanwaltschaft: Ermittlungsverfahren gegen Audi läuft weiter

Düsseldorf (APA/dpa) - Noch sind China und Bangladesch die mit Abstand wichtigsten Lieferländer für den Modehandel in Deutschland. Doch die Modeproduktion kehrt vermehrt nach Europa zurück, wie aus einer am Dienstag veröffentlichten Studie der Unternehmensberatung McKinsey, der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen und des Digital Capability Center Aachen hervorgeht.
 

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Modeproduktion kehrt zunehmend nach Europa zurück