Meischbergers Ex-Anwalt klagt bei Plech 6.000 Euro Honorar ein

Wien/Linz (APA) - Der ehemalige Anwalt von Walter Meischberger, Eduard Salzborn, klagt bei Ernst Plech Honorare in Höhe von 6.000 Euro ein, berichtet der "Standard" in seiner Montagausgabe. Sowohl Meischberger als auch Plech sind Angeklagte im Buwog-Prozess.

Salzborn vertrat Meischberger mehrere Jahre, ab November 2014 zahlte Plech dem Anwalt laut Zeitung eine monatliche Pauschale von 3.000 Euro. "Plech war am rechtlichen Schicksal von Meischberger derart interessiert, dass er die Kosten übernahm", sagte Salzborn laut "Standard" zur Frage, wofür er das Geld bekam. Plechs Zivilanwalt Jörg Zarbl wird dazu wie folgt zitiert: "Salzborn sollte den Buwog-Akt, in dem damals nicht viel geschah, für beide Beschuldigte beobachten. Es ging um eine Vereinfachung, dazu hat man nicht zwei Anwälte gebraucht."

Die Honorare für August und September 2016 seien offengeblieben, heißt es in der Mahnklage laut Zeitung. Der Fall beschäftigt nun das Wiener Bezirksgericht Leopoldstadt. Für vorigen Freitag war eine Verhandlung angesetzt, die aber aus Termingründen verschoben worden sei. Es werde an einem Vergleich gearbeitet, so Zarbl.

Wien (APA) - Eine aktuelle Umfrage sieht eine deutliche Mehrheit gegen den von der Regierung geplanten Zwölf-Stunden-Arbeitstag. Laut einer vom Meinungsforscher Peter Hajek für ATV durchgeführten Umfrage, sprechen sich 59 Prozent gegen die Regierungspläne aus. Auch ÖVP- und FPÖ-Wähler unterstützen die Pläne nur zu 50 bzw. 49 Prozent. 54 Prozent attestieren der Regierung Klientelpolitik für Unternehmer, Beamte und Bauern.
 

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Arbeitszeit: Umfrage sieht deutliche Mehrheit gegen Zwölf-Stunden-Tag

Tokio (APA/AFP) - Angesichts einer alternden Bevölkerung und zunehmenden Fachkräftemangels hat die japanische Regierung eine Lockerung der Einreisebestimmungen angekündigt. "Der Fachkräftemangel ist dringlicher geworden", sagte Kabinettssekretär Yoshihide Suga am Freitag vor Journalisten.
 

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Japan will Einreisebestimmungen lockern und mehr Fachkräfte holen

Moskau (APA/dpa) - Die Fußball-WM wird Russland nach Einschätzung seiner Nationalbank nur ein geringes Wirtschaftswachstum bringen. Aufs Jahr gerechnet sei ein Plus von 0,1 bis 0,2 Prozentpunkten zu erwarten, sagte Zentralbankchefin Elvira Nabiullina am Freitag in Moskau. "Dafür wird sich die Weltmeisterschaft positiv auf die Erwartung und Stimmung der Russen wie der Gäste auswirken", sagte sie laut Agentur Tass.
 

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Russische Nationalbank erwartet kaum Wirtschaftswachstum durch WM