Meinl Bank reduziert Anteil am Flughafen Parma

Die Meinl Bank reduziert ihre Beteiligung am Flughafen der norditalienischen Stadt Parma. Die Bank hat mit dem Partner Unione Industriali eine Kapitalerhöhung in der Höhe von 5 Mio. Euro beschlossen, in deren Zuge die Meinl Bank ihren Anteil von 64 Prozent auf rund 41 Prozent reduziert, berichten italienische Medien.

Die Kapitalerhöhung soll im Juli abgeschlossen werden. Der Anteil des Industriellenverbands der Stadt, Unione Industriali, sinkt auf rund 26 Prozent. Wie die Meinl Bank der APA bestätigte, wurde ein neues Shareholder-Abkommen unterzeichnet, mit dem die absolute Mehrheit an der Betreibergesellschaft des Flughafens Sogeap gesichert sei. An der Airport-Betreibergesellschaft beteiligen sich auch die lokale Handelskammer und die Gemeinde Parma.

Parallel startet die Suche nach einem finanzstarken Partner, der neue Investitionen für den Flughafen "Giuseppe Verdi" garantieren soll. Airports International (früher Meinl Airports International) hatte 2011 die letzte Flughafenbeteiligung abgestoßen. Sie hat den Anteil am Flughafen Parma an die Meinl Bank übertragen.

Wien/Warschau (APA) - Der österreichische Baukonzern Porr hat in Polen erneut den Zuschlag für ein Großprojekt erhalten: Das Auftragsvolumen für den 16 Kilometer langen Abschnitt der Schnellstraße S3 zwischen Bokow und Kamienna Gora betrage 1,35 Mrd. Zloty (rund 315 Mio. Euro), teilte die Porr am Mittwoch mit. Erst im Sommer hatte sich der Konzern einen 116 Mio. Euro schweren Bahnauftrag in dem Land gesichert.
 

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Porr sicherte sich weiteren Großauftrag in Polen

Toronto (APA/AFP) - Nicht nur Fans von Marihuana haben der vollständigen Legalisierung von Cannabis in Kanada entgegengefiebert. Auch die Wirtschaft ist gespannt auf das neue Milliardengeschäft. Kanada ist nun das zweite Land weltweit, in dem Cannabis vollständig legal ist.
 

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Cannabis-Legalisierung in Kanada kann tausende Jobs schaffen

Wien (APA) - Auch nach einem Treffen mit den Umweltsprechern der Regierungsparteien ÖVP und FPÖ am Mittwoch laufen die Umwelt-NGOs Global 2000, WWF und Greenpeace weiter Sturm gegen die Pläne der Regierung zu neuen Bestimmungen bei der Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP). Alle drei Organisationen forderten einen Krisengipfel.
 

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UVP - Weiter heftige NGO-Kritik an Regierung