Meinl Bank reduziert Anteil am Flughafen Parma

Die Meinl Bank reduziert ihre Beteiligung am Flughafen der norditalienischen Stadt Parma. Die Bank hat mit dem Partner Unione Industriali eine Kapitalerhöhung in der Höhe von 5 Mio. Euro beschlossen, in deren Zuge die Meinl Bank ihren Anteil von 64 Prozent auf rund 41 Prozent reduziert, berichten italienische Medien.

Die Kapitalerhöhung soll im Juli abgeschlossen werden. Der Anteil des Industriellenverbands der Stadt, Unione Industriali, sinkt auf rund 26 Prozent. Wie die Meinl Bank der APA bestätigte, wurde ein neues Shareholder-Abkommen unterzeichnet, mit dem die absolute Mehrheit an der Betreibergesellschaft des Flughafens Sogeap gesichert sei. An der Airport-Betreibergesellschaft beteiligen sich auch die lokale Handelskammer und die Gemeinde Parma.

Parallel startet die Suche nach einem finanzstarken Partner, der neue Investitionen für den Flughafen "Giuseppe Verdi" garantieren soll. Airports International (früher Meinl Airports International) hatte 2011 die letzte Flughafenbeteiligung abgestoßen. Sie hat den Anteil am Flughafen Parma an die Meinl Bank übertragen.

Brüssel (APA/AFP) - Die EU-Kommission wappnet sich für die Verhängung möglicher Gegenzölle auf US-Produkte, falls die Europäische Union nicht von US-Strafzöllen auf Stahl und Aluminium ausgenommen wird. Am Freitag informierte die Brüsseler Behörde offiziell die Welthandelsorganisation WTO darüber, dass sie zur Verhängung von Gegenmaßnahmen bereit sei, wie die Kommission mitteilte.
 

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EU meldet Vergeltungszölle gegen USA bei WTO an

Tokio (APA/Reuters) - Japan will die US-Zölle auf Stahl und Aluminium unter Umständen nicht hinnehmen. Man behalte sich das Recht vor, Gegenmaßnahmen zu ergreifen, erklärte das Außenministerium am Freitag in Tokio. Demnach wurde auch die Welthandelsorganisation darüber informiert. Eine Umsetzung der Gegenmaßnahmen hänge von weiteren Schritten der USA und ihre potenziellen Auswirkungen auf japanische Firmen ab.
 

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Japan erwägt Maßnahmen gegen US-Zölle auf Stahl und Aluminium

Wien/Valletta (APA) - Malta ist neben Gibraltar die europäische Hochburg für Online-Glücksspiel. Fast 300 Online-Casinos und -Wettfirmen sind auf der Insel registriert und bedienen von dort aus Kunden in allen EU-Staaten. Die maltesische Glücksspielbehörde überwacht den Sektor aber kaum, er ist seit langem im Griff der italienischen Mafia.
 

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Digitale Glücksspielhochburg Malta im Griff der italienischen Mafia