Meinl Bank reduziert Anteil am Flughafen Parma

Die Meinl Bank reduziert ihre Beteiligung am Flughafen der norditalienischen Stadt Parma. Die Bank hat mit dem Partner Unione Industriali eine Kapitalerhöhung in der Höhe von 5 Mio. Euro beschlossen, in deren Zuge die Meinl Bank ihren Anteil von 64 Prozent auf rund 41 Prozent reduziert, berichten italienische Medien.

Die Kapitalerhöhung soll im Juli abgeschlossen werden. Der Anteil des Industriellenverbands der Stadt, Unione Industriali, sinkt auf rund 26 Prozent. Wie die Meinl Bank der APA bestätigte, wurde ein neues Shareholder-Abkommen unterzeichnet, mit dem die absolute Mehrheit an der Betreibergesellschaft des Flughafens Sogeap gesichert sei. An der Airport-Betreibergesellschaft beteiligen sich auch die lokale Handelskammer und die Gemeinde Parma.

Parallel startet die Suche nach einem finanzstarken Partner, der neue Investitionen für den Flughafen "Giuseppe Verdi" garantieren soll. Airports International (früher Meinl Airports International) hatte 2011 die letzte Flughafenbeteiligung abgestoßen. Sie hat den Anteil am Flughafen Parma an die Meinl Bank übertragen.

Die voestalpine AG hat für allgemeine Finanzierungszwecke sowie zur Refinanzierung einer im Februar 2018 auslaufenden Anleihe eine neue Unternehmensanleihe mit einem Volumen von 500 Millionen Euro erfolgreich am Kapitalmarkt platziert. Das Orderbuch hatte bei einer Größenordnung von über 1,25 Milliarden Euro und rund 220 verschiedenen Investoren eine ausgezeichnete Qualität. Der Kupon der 7-jährigen Anleihe beträgt 1,375 %.
 

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voestalpine begibt erfolgreich 500-Millionen-Euro Anleihe

Dresden (APA/dpa) - Die deutsche Flirt-App Lovoo wird um 70 Mio. Dollar (58,5 Mio. Euro) vom US-Konzern The Meet Group übernommen. Die US-Amerikaner betreiben bereits mehrere konkurrierende Plattformen wie Hi5 oder MeetMe. Mit rund fünf Millionen aktiven Nutzern im Monat werde Lovoo aber die populärste Marke sein, erklärte The Meet Group am Mittwoch.
 

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70-Millionen-Euro-Flirt - US-Konzern kauft deutsche Dating-App Lovoo

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Staatsanwaltschaft Frankfurt fordert von Deutsche-Börse-Chef Carsten Kengeter 500.000 Euro für die Einstellung des Insiderverfahrens gegen ihn. Das bestätigte der Vizepräsident des Amtsgerichts Frankfurt, Frank Richter, der Nachrichtenagentur Reuters am Mittwoch. Das Gericht muss in der Affäre um Insiderhandel und Marktmanipulation einem Deal der Börse mit der Staatsanwaltschaft zustimmen.
 

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Staatsanwaltschaft will 500.000 Euro von Börsen-Chef Kengeter