MeinFernbus FlixBus steht vor Umstrukturierung

Der führende deutsche Fernbus-Anbieter MeinFernbus FlixBus steht vor einer Umstrukturierung. Derzeit laufe ein Prozess, die "Marke im deutschsprachigen Raum anzupassen", sagte ein Unternehmenssprecher der Nachrichtenagentur AFP am Freitag.

Die beiden Gründer des ehemals eigenständigen Anbieters MeinFernbus, Torben Greve und Panya Putsathit, würden aus der Geschäftsführung aussteigen und in den Beirat des Unternehmens wechseln.

Das "Handelsblatt" hatte am Freitag berichtet, dass der Name "Mein Fernbus" verschwinden und nur die Farbe Grün künftig noch an MeinFernbus erinnern werde und der ehemals kleinere Partner FlixBus das Ruder an sich reiße. Den Wegfall des Namens bestätigte der Sprecher nicht.

Noch stehe nicht fest, was bei der Markenanpassung am Ende herauskomme, sagte er. Klar sei aber, dass die Busse auch in Zukunft grün blieben. Im nicht-deutschsprachigen Ausland ist MeinFernbus FlixBus der Einfachheit halber bereits nur unter dem Namen FlixBus unterwegs, wie der Sprecher ergänzte.

Die beiden Unternehmen hatten sich Anfang 2015 zusammengetan und dominieren seitdem mit rund 70 Prozent Marktanteil das Geschäft in Deutschland. Seit der Fusion hat das Unternehmen sein Liniennetz erheblich ausgebaut und bietet auch zahlreiche Auslandsverbindungen an.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro