"Meine Chance" - Wien steht sechs Wochen im Zeichen der Weiterbildung

Wien - Weiterkommen, Abschließen, Wechseln: Wien informiert über das Thema Ausbildung und Beruf. Im Rahmen einer sechs Wochen dauernden Veranstaltungsreihe, die unter dem Motto "Meine Chance" steht, sind Beratungsevents in 17 Bezirken angesetzt.

Der Auftakt erfolgt am 13. April. Dauern werden die Wiener Wochen für Beruf- und Weiterbildung bis 22. Mai, wie Wiens Wirtschaftsstadträtin Renate Brauner (SPÖ) am Dienstag in der Bürgermeister-Pressekonferenz berichtete. Insgesamt stehen 180 Veranstaltungen, die gemeinsam mit rund 100 Institutionen organisiert werden, auf dem Programm.

Brauner verwies einmal mehr auf den Umstand, dass schlecht ausgebildete Personen häufiger und länger von Arbeitslosigkeit betroffen sind. Dementsprechend wurde auch ein Schwerpunkt für Jugendliche eingerichtet - denen etwa dargelegt wird, wie ein Lehrabschluss nachgeholt werden kann. Berater kommen dazu auch in Parks oder Jugendzentren.

Eher problematisch ist aber auch die Situation für ältere Arbeitnehmer, wie heute beklagt wurde. Fritz Meißl, der Geschäftsführer des Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds (waff), berichtete, dass etwa die vom Bund den Firmen angebotene Eingliederungshilfe - also die Unterstützung bei Einstellung älterer Personen - in Wien zu rund einem Drittel nicht ausgeschöpft werde. In anderen Bundesländern würden die gesamten Mittel "abgeholt" werden.

Brauner appellierte "dringend" an die Wirtschaftstreibenden, älteren Arbeitslosen eine Chance zu geben. Diese hätten meist viel Erfahrung und ein hohes Fachwissen, gab sie zu bedenken.

(S E R V I C E - Web: www.meinechance.at )

London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

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May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

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Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

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Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht