"Mehrheitlich männliche Monokulturen" im Topmanagement deutscher Unternehmen

Die Führungsetagen der börsenotierten deutschen Unternehmen bleibt eine Männerbastion. Der Frauenanteil ist in den sogenannten DAX-Unternehmen nur leicht gestiegen. Die Frauenquote könnte dies ändern.

Frankfurt. Frauen bleiben in den Chefetagen großer Unternehmen in Deutschland mit Abstand in der Minderheit - auch wenn der Anteil weiblicher Führungskräfte 2015 leicht gestiegen ist. Nach einer Auswertung der Beratungsgesellschaft EY (Ernst & Young) sind aktuell nur 40 der 681 Vorstandsposten bei den 160 Unternehmen in Dax, MDax, SDax und TecDax in weiblicher Hand. Das sind 4 mehr als zur Jahresmitte 2015.

"Deutsche Vorstandsetagen bleiben mehrheitlich männliche Monokulturen", bilanzierte Ana-Cristina Grohnert, Mitglied der EY-Geschäftsführung am Donnerstag. Sie baut nun auf die Wirkung der gesetzlichen Frauenquote.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte