Mehrheit der EU-Staaten für Bioverordnung - Österreich dagegen

Brüssel (APA) - Im Sonderausschuss für Landwirtschaft in Brüssel hat sich am Montag die Mehrheit der EU-Staaten für die neue Bio-Verordnung ausgesprochen. Österreich hat gemeinsam mit Tschechien, Finnland, der Slowakei, Litauen und Zypern dagegen gestimmt, bestätigte eine Sprecherin des Landwirtschaftsministers Andrä Rupprechter der APA. Nun steht eine Entscheidung im EU-Parlament an.

Mit den neuen Regeln für den Ökolandbau sollten die Standards für Bio-Lebensmittel vereinheitlicht und die Kontrollen gegen Betrug verbessert werden. Der EU-Ratsvorsitz und das Parlament hatten sich Ende Juni nach mehr als dreijährigen Verhandlungen darauf geeinigt. Allerdings war die Verordnung bis zuletzt umstritten.

Im Mittelpunkt der Diskussionen stand etwa das Kontrollsystem. So sollten künftig nicht nur Bauern, sondern auch Händler testen müssen, ob die Grenzwerte in Bio-Produkten eingehalten werden. Österreich lehnt die Bio-Verordnung aufgrund des "hohen bürokratischen Aufwands" ab, erklärte die Sprecherin Rupprechters weiter. Zudem gebe es "keine einheitlichen Grenzwerte".

Widerstand kam zuletzt auch aus Deutschland, das sich neben Belgien und Ungarn bei der Abstimmung am Montag in Brüssel der Stimme enthalten hat. Als nächstes muss das EU-Parlament im Plenum darüber entscheiden.

Der EU-Kommissar für Landwirtschaft, Phil Hogan, hat das Abstimmungsergebnis der EU-Staaten unterdessen als "Meilenstein" begrüßt. Er hofft, dass die neuen Bio-Regeln bis 2021 in Kraft treten können.

Freude dürfte es auch bei der Arche Noah geben. Der Nicht-Regierungsverein hatte im Vorfeld die österreichischen Vertreter aufgefordert, für die neue Bio-Verordnung zu stimmen. Eine Ablehnung hätte negative Folgen für die Saatgut-Vielfalt sowie für Bio-Babynahrungsmittel, hieß es in einer Aussendung.

Wien (APA) - Die börsennotierte CA Immo bringt eine neue Unternehmensanleihe auf den Markt. Die Schuldverschreibung hat ein Volumen von 150 Mio. Euro und eine Laufzeit von 7,5 Jahren. Der fixe Kupon beträgt 1,875 Prozent, die Anleihe ist zu je 1.000 Euro gestückelt und kann von Privatanlegern vom 20. bis 25. September gezeichnet werden - vorbehaltlich eines früheren Zeichnungsschlusses, teilte die CA Immo mit.
 

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CA Immo begibt neue 150 Mio. Euro Anleihe - Laufzeit 7,5 Jahre

Washington/Peking (APA/AFP) - Der Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter: Als Antwort auf die von US-Präsident Donald Trump geplanten neuen Strafzölle hat Peking am Dienstag Vergeltungsmaßnahmen angekündigt. US-Importe im Gesamtwert von 60 Milliarden Dollar (51,41 Mrd. Euro) sollen mit Strafzöllen belegt werden, wie die Führung in Peking erklärte.
 

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Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter

Eisenach/Rüsselsheim (APA/dpa) - Wegen schwacher Nachfrage plant der Autobauer Opel in seinem Eisenacher Werk für den Oktober in größerem Umfang Kurzarbeit. Nach Informationen der Mainzer Verlagsgruppe VRM werden die Beschäftigten beider Schichten in dem Monat nur an 8 von 21 Arbeitstagen an den Bändern benötigt. An 13 Werktagen herrsche Kurzarbeit, wie die Zeitungen in ihren Mittwoch-Ausgaben berichten.
 

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Opel plant Kurzarbeit im Werk Eisenach