Mehrere Interessenten für Fiat-Tochter Magneti Marelli - Bericht

Rom/Amsterdam (APA) - Mehrere Gesellschaften sind am Einstieg in Fiat Chryslers Zuliefergeschäft Magneti Marelli interessiert. Der US-Autobauer plant die Ausgliederung Magneti Marellis und dessen Börsengang. Zu den Interessenten zählen die Investmentfonds KKR, Apollo und Bain Capital, berichtete die italienische Tageszeitung "La Stampa" am Donnerstag.

Magneti Marelli soll in eine neugegründete niederländische Gesellschaft kommen, die auch mehrere Töchter des Komponentenbauers übernehmen soll. Die Finanzholding Exor, mit 30 Prozent Aktionär von Fiat Chrysler, will auch nach dem Börsengang die Kontrolle über Magneti Marelli behalten. Die Auslagerung der Tochter, die bis Anfang 2019 abgeschlossen werden soll, war bereits Anfang April angekündigt worden.

Die auch aus dem Automobilrennsport bekannte Firma wurde 1919 gegründet. Sie beschäftigt rund 43.000 Mitarbeiter und erzielte 2016 einen Umsatz von 7,9 Mrd. Euro. Magneti Marelli ist in 19 Ländern vertreten. Zu den Kunden gehören die großen Automobilkonzerne in Europa, Nord- und Südamerika und Asien.

Madrid (APA/Reuters) - Die Korrektur der Bilanz für 2017 versetzt den Aktien von Dia einen weiteren Schlag. Die Titel der hoch verschuldeten spanischen Supermarktkette fielen am Montag um mehr als 20 Prozent auf ein Rekordtief von 0,70 Euro.
 

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Spanische Supermarktkette Dia musste Bilanz 2017 korrigieren

München (APA/dpa/Reuters) - Die US-Kartellbehörde FTC hat die milliardenschwere Fusion des deutschen Industriegaseherstellers Linde mit dem US-Konkurrenten Praxair zum weltgrößten Industriegase-Konzern unter Auflagen genehmigt. Das teilte die Behörde am Montag mit.
 

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USA genehmigen Linde-Praxair-Fusion unter Auflagen

Wien (APA) - Die Wettbewerbsbehörde (BWB) will stärker gegen unfaire Geschäftspraktiken zwischen großen und kleinen Betrieben vorgehen. "Die Benachteiligung von marktschwachen Vertragspartnern kann zu Wettbewerbsverzerrungen führen", sagte BWB-Chef Theodor Thanner am Montag bei der Präsentation eines "Fairnesskatalogs für Unternehmen".
 

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BWB will schärfer gegen unfaire Geschäftspraktiken vorgehen