Mehr Tempo im Übernahmekampf um britischen Autozulieferer GKN

London (APA/Reuters) - Der Übernahmekampf um den britischen Auto- und Luftfahrtzulieferer GKN spitzt sich zu. Der Sanierungsspezialist Melrose bot am Montag an, für eine Zustimmung der Aktionäre sein Angebot aufzubessern. So will Melrose etwa eine Milliarde Pfund (1,1 Mrd. Euro) in den Pensionsfonds des Unternehmens stecken. Zudem soll die Annahmeschwelle auf gut 50 Prozent von bisher 90 Prozent gesenkt werden.

Melrose hat rund 7,8 Mrd. Pfund für GKN geboten. Der GKN-Vorstand wehrt sich dagegen und hat stattdessen eine Fusion seines Autozuliefergeschäfts mit dem US-Konkurrenten Dana vorgeschlagen. GKN würde sich dann auf seine Rolle als Flugzeugzulieferer konzentrieren. Dana kündigte am Montag an, dass die eigenen Aktien auch in London gehandelt werden soll. Dies dürfte ein Zusammengehen erleichtern. Zudem sollen GKN-Investoren einen Teil der Dana-Dividende bekommen.

Die Aktien der drei betroffenen Unternehmen lagen am Montag alle im Minus: GKN fielen um 0,9 Prozent, Melrose um 0,1 Prozent und Dana um 0,3 Prozent.

London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

Newsticker

May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

Newsticker

Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

Newsticker

Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht