Mehr als 2000 Stellen bei SAP von neuem Umbau betroffen

Der deutsche Softwarekonzern SAP setzt den Umbau innerhalb seiner Belegschaft fort. Erneut werden gut 3 Prozent und damit mehr als 2000 der weltweit 74.400 Mitarbeiter von der Veränderung betroffen sein, wie Personalchef Stefan Ries der Deutschen Presse-Agentur sagte. Hintergrund ist die Veränderung des Geschäftsmodells von SAP.

Der Softwarekonzern ist dabei, von fest installierter Software auf Abo-Modelle (Cloud Computing) umzustellen, wo man in Zukunft höhere Wachstumsraten und stetige Einnahmen erwartet. Nicht mehr benötigte Arbeitsplätze werden auf den Prüfstand gestellt.

Betriebsbedingte Kündigungen soll es den Angaben zufolge diesmal nur außerhalb Europas geben. Der Personalchef setzt vor allem auf Abfindungen oder Vorruhestandsregelungen. Das Wachstum des Softwarekonzerns dürfte den Personalabbau jedoch ausgleichen: "Unterm Strich wird SAP am Ende des Jahres wieder mehr Stellen haben", sagte Ries. Einen ähnlichen Umbau hatte SAP 2014 vollzogen und dabei betriebsbedingte Kündigungen in Deutschland nicht ausgeschlossen.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte