Mehr als 2000 Stellen bei SAP von neuem Umbau betroffen

Der deutsche Softwarekonzern SAP setzt den Umbau innerhalb seiner Belegschaft fort. Erneut werden gut 3 Prozent und damit mehr als 2000 der weltweit 74.400 Mitarbeiter von der Veränderung betroffen sein, wie Personalchef Stefan Ries der Deutschen Presse-Agentur sagte. Hintergrund ist die Veränderung des Geschäftsmodells von SAP.

Der Softwarekonzern ist dabei, von fest installierter Software auf Abo-Modelle (Cloud Computing) umzustellen, wo man in Zukunft höhere Wachstumsraten und stetige Einnahmen erwartet. Nicht mehr benötigte Arbeitsplätze werden auf den Prüfstand gestellt.

Betriebsbedingte Kündigungen soll es den Angaben zufolge diesmal nur außerhalb Europas geben. Der Personalchef setzt vor allem auf Abfindungen oder Vorruhestandsregelungen. Das Wachstum des Softwarekonzerns dürfte den Personalabbau jedoch ausgleichen: "Unterm Strich wird SAP am Ende des Jahres wieder mehr Stellen haben", sagte Ries. Einen ähnlichen Umbau hatte SAP 2014 vollzogen und dabei betriebsbedingte Kündigungen in Deutschland nicht ausgeschlossen.

London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

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May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

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Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

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Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht