Mehr als die Hälfte der Österreicher findet Bausparprämie unattraktiv

Wien - Mehr als die Hälfte der Österreicher findet die aktuelle staatliche Bausparprämie von 1,5 Prozent unattraktiv. Mehr als drei Viertel sind dennoch mit ihren Erfahrungen mit dem Bausparen zufrieden. Die angesparten Gelder werden nur zu 9 Prozent für den Kauf von Immobilien verwendet, geht aus einer Online-Befragung von marketagent. com hervor.

Das Marktforschungsinstitut hat für die Online-Umfrage Ende Mai und Anfang Juni 1.011 web-aktive Personen zwischen 18 und 59 Jahren befragt, die im Besitz eines Bausparvertrages sind oder waren.

53,4 Prozent der Befragten finden die aktuelle Bausparprämie von 1,5 Prozent - das entspricht einem Betrag von maximal 18 Euro pro Person und Jahr - im derzeitigen Niedrigzinsumfeld als "sehr unattraktiv" oder "eher unattraktiv". Dagegen finden sie 24,4 Prozent als "sehr attraktiv" bzw. "eher attraktiv". Generell finden die Jüngeren die Prämie attraktiver als die Älteren.

25,4 Prozent der Befragten schließt einen Bausparvertrag als Sicherheitspolster für Notsituationen ab, 23 Prozent, um zu sparen bzw. wieder anzulegen und 16,2 Prozent, um das eigene Vermögen zu vermehren. Mit dem Angesparten wird am ehesten ein Auto oder Motorrad gekauft (13,2 Prozent). 11,3 Prozent geben es für Möbel und sonstige Einrichtungsgegenstände aus, 9,2 Prozent verwenden das Angesparte für den Aus-, Um- oder Zubau und nur 9,1 Prozent kaufen damit auch ein Haus oder eine Wohnung. Auch für den Kauf von Fernseher oder Computer (8,9 Prozent) oder für Urlaubsreisen (7,1 Prozent) wird der Bausparer gerne verwendet.

Abgeschlossen wird der Bausparvertrag meistens mit dem eigenen Bank-Betreuer (42,5 Prozent) oder direkt bei der Bank (34,6 Prozent). Jeder zehnte schließt über seinen Finanz- oder Vermögensberater ab. Direkt bei einer Bausparkasse schließen 7,9 Prozent der Befragten ab.

Online Bauspar-Vergleichsportale haben für jeden dritten einen eher hohen Stellenwert. Für fast ebenso viele ist deren Stellenwert eher gering. Vor allem bei den 18 bis 24-Jährigen haben die Vergleichsportale eine hohen Stellenwert (44,7 Prozent).

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Ried im Innkreis (APA) - Die Erste Group hat ihre Anlageempfehlung für die Aktien des oberösterreichischen Luftfahrtzulieferers FACC von "Accumulate" auf "Buy" angehoben. Gleichzeitig stieg das Kursziel klar von 15 auf 24 Euro.
 

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Finanzminister Hartwig Löger will boomende Kryptowährungen wie Bitcoin strenger regeln. Der Handel damit soll "ähnlich wie der Handel mit Gold und Derivaten" behandelt werden. Dazu gehören Meldungen an die Geldwäschestelle bei Transaktionen über 10.000 Euro. Die Geldwäschemeldestelle des Bundeskriminalamts soll die Eigentümer von virtuellen Währungen identifizieren können.
 

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