Mehr als 100.000 deutsche Bankkunden fordern Kreditgebühren zurück

Berlin/Stuttgart (APA/dpa) - Mehr als 100.000 Bankkunden in Deutschland verlangen eine Rückzahlung von Bearbeitungsgebühren für Verbraucherkredite. Allein bei den Ombudsleuten der privaten Bankenverbände seien deshalb bis Ende 2014 rund 100.000 Beschwerden eingegangen, sagte ein Sprecher des Bankenverbands BdB in Berlin. Die "Stuttgarter Zeitung" (Donnerstag) hatte im Voraus darüber berichtet.

Der deutsche Bundesgerichtshof hatte in mehreren Urteilen im vergangenen Jahr entschieden, dass Bearbeitungsgebühren für Konsumentenkredite, die zusätzlich zu den Zinsen erhoben werden, unzulässig sind. Die Frist, um Ansprüche geltend zu machen, endete am 31. Dezember 2014.

Wer sich jedoch vor diesem Stichtag bei den Ombudsleuten beschwerte, konnte damit die Verjährung der Ansprüche verhindern, wie der Verbandssprecher erläuterte. Das hätten deshalb viele Betroffene getan. Allein am 29. Dezember seien 30.000 Eingaben gezählt worden. Beim Bundesverband der deutschen Volks- und Raiffeisenbanken waren es laut "Stuttgarter Zeitung" bis zum Jahresende 9.000 Eingaben.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro