Mehr Autoverkäufe in Deutschland - Branche wirbt für Diesel

Berlin (APA/dpa) - Private und Unternehmen in Deutschland haben sich im ersten Halbjahr häufiger ein neues Auto zugelegt. Die Zahl der Neuzulassungen stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum insgesamt um 3 Prozent auf 1,84 Millionen Pkw, wie der Verband der Automobilindustrie (VDA) am Dienstag mitteilte. Im Juni waren es 341.300 Autos, um 4 Prozent mehr als vor einem Jahr.

Schwierig bleibt die Lage bei Fahrzeugen mit Dieselmotor. "Der Dieselanteil bei den Pkw-Neuzulassungen in Deutschland ist im ersten Halbjahr auf knapp ein Drittel gesunken", berichtete VDA-Präsident Bernhard Mattes in Berlin. Dem Klimaschutz bringe das jedoch nichts. "Je weniger Diesel verkauft werden, desto höher sind die CO2-Werte bei den Neuzulassungen."

Der moderne Diesel sei notwendig, um die Klimaschutzziele im Verkehr zu erreichen. Die Stickoxide des Straßenverkehrs, die vor allem aus Dieselmotoren stammen, hätten sich unterdessen seit 1990 um rund 70 Prozent verringert - bei 50 Prozent mehr Verkehrsleistung im selben Zeitraum.

Die inländische Pkw-Produktion ging in den ersten sechs Monaten nach Verbandsangaben um 3 Prozent auf 2,84 Millionen Autos zurück. Die Ausfuhren aus Deutschland verringerten sich um 2 Prozent auf 2,19 Millionen Fahrzeuge. Weltweit erwarten die deutschen Pkw-Hersteller für heuer eine Rekordproduktion von 16,7 Millionen Autos - das wäre ein Plus von 1 Prozent.

Lauda-Airline kann Mitarbeitern in Deutschland Gehalt nicht auszahlen

Lauda-Airline kann Mitarbeitern in Deutschland Gehalt nicht auszahlen

Der Streit zwischen der Ryanair-Tochter Laudamotion und der Gewerkschaft …