Mehr Anleger in Deutschland investieren in Sozialunternehmen

Die Nachfrage nach Geldanlage-Möglichkeiten, die messbar Gutes bewirken, steigt in Deutschland. Einer aktuellen Analyse der Bertelsmann-Stiftung zufolge hat sich das Anlagevolumen in Finanzprodukte, die dem Anleger neben einer Rendite auch positive soziale oder ökologische Effekte versprechen, seit 2012 verdreifacht.

Noch immer handle es sich mit einem Markt von rund 70 Mio. Euro an investierbarem Kapital um eine kleine Nische vornehmlich für vermögende Privatleute. Diese sei aber spürbar im Aufbruch, schreiben die Studienautoren.

Dafür spreche, dass die beiden marktbeherrschenden Fond-Gesellschaften in dieser Sparte weiter wüchsen. Bisher fehle es allerdings noch an einer größeren Fülle verschiedener Anlageprodukte, die nicht nur verantwortungsbewusstes Investieren versprechen, sondern auch dem Anspruch gerecht würden, die positiven Wirkungen auf das Gemeinwohl messbar zu machen.

"Wirkungsorientiertes Investieren" als Idee entstand vor 15 Jahren in den USA und in Großbritannien. Investments dieser Art fließen etwa in Bildungsprojekte oder in Geschäftsideen, bei denen die besonderen Fähigkeiten von Behinderten genutzt werden.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen