Mehr als 1.500 Taxifahrer protestieren in Prag gegen Uber

Prag (APA/dpa) - Mehr als 1.500 Taxifahrer haben in Prag gegen die Konkurrenz durch den umstrittenen US-Fahrvermittler Uber protestiert. Sie trafen sich auf einem Stadion-Parkplatz, um anschließend in Kolonnen langsam durch das Stadtzentrum zu fahren, wie die Agentur CTK am Donnerstag berichtete.

"Wer die Gesetze einhält, wird bestraft und schikaniert", hieß es auf Spruchbändern. Die Polizei setzte einen Hubschrauber ein, um die Lage aus der Luft zu beobachten.

Tschechiens geschäftsführender Verkehrsminister Dan Tok äußerte sich kritisch zu der Protestaktion: "Die Taxifahrer nehmen die Bürger Prags als Geiseln", sagte der Politiker der liberal-populistischen ANO-Partei. Der Europäische Gerichtshof hatte das Start-up Uber im Dezember als einen Verkehrsdienstleister eingestuft und damit den Weg für eine Regulierung freigemacht. Das weitere Vorgehen liegt aber bei den Einzelstaaten.

Insgesamt gibt es rund 8.300 Taxifahrer in Prag, deren Ruf aber nicht immer der beste ist. Die Stadtverwaltung selbst warnte Touristen in einer Plakatkampagne vor unlauteren Vertretern der Branche, die weit überhöhte Preise verlangen.

Taxifahrer wehren sich in vielen Städten gegen die Konkurrenz von Uber. Bei dem Dienst können sich Privatpersonen über eine App registrieren und Fahrgäste gegen Bezahlung mitnehmen. Aus deutschen Städten hat sich Uber nach Rechtsstreitigkeiten teils zurückgezogen. Derzeit ist der Fahrdienst in München und Berlin eingeschränkt aktiv.

Wien (APA) - Die börsennotierte CA Immo bringt eine neue Unternehmensanleihe auf den Markt. Die Schuldverschreibung hat ein Volumen von 150 Mio. Euro und eine Laufzeit von 7,5 Jahren. Der fixe Kupon beträgt 1,875 Prozent, die Anleihe ist zu je 1.000 Euro gestückelt und kann von Privatanlegern vom 20. bis 25. September gezeichnet werden - vorbehaltlich eines früheren Zeichnungsschlusses, teilte die CA Immo mit.
 

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CA Immo begibt neue 150 Mio. Euro Anleihe - Laufzeit 7,5 Jahre

Washington/Peking (APA/AFP) - Der Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter: Als Antwort auf die von US-Präsident Donald Trump geplanten neuen Strafzölle hat Peking am Dienstag Vergeltungsmaßnahmen angekündigt. US-Importe im Gesamtwert von 60 Milliarden Dollar (51,41 Mrd. Euro) sollen mit Strafzöllen belegt werden, wie die Führung in Peking erklärte.
 

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Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter

Eisenach/Rüsselsheim (APA/dpa) - Wegen schwacher Nachfrage plant der Autobauer Opel in seinem Eisenacher Werk für den Oktober in größerem Umfang Kurzarbeit. Nach Informationen der Mainzer Verlagsgruppe VRM werden die Beschäftigten beider Schichten in dem Monat nur an 8 von 21 Arbeitstagen an den Bändern benötigt. An 13 Werktagen herrsche Kurzarbeit, wie die Zeitungen in ihren Mittwoch-Ausgaben berichten.
 

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Opel plant Kurzarbeit im Werk Eisenach