Mega-Deal im Duty-Free: Dufry schnappt sich WDF

Die Nummer Eins im Duty-Free-Geschäft Dufry will seine Top-Position durch die Übernahme der Nummer Zwei World Duty Free (WDF) einzementieren. Verkäufer ist die Benetton-Familie, die zunächst 50,1 Prozent ihrer Anteile abgibt.

Mailand Die Nummer Eins im Duty-Free-Geschäft Dufry stärkt ihre Spitzenposition mit einem milliardenschweren Zukauf. Die Schweizer erhielten den Zuschlag für den Mehrheitsanteil an dem Zweiten der Branche, World Duty Free (WDF), wie die Benetton-Familie am Samstag mitteilte.

Die für die gleichnamige Bekleidungsfirma bekannte Familie bekommt demzufolge 1,3 Milliarden Euro aus dem Verkauf ihres Anteils von 50,1 Prozent. Dufry werde auch ein Angebot für die anderen WDF-Aktien vorlegen. Insgesamt habe World Duty Free einen Marktwert von 3,6 Milliarden Euro.

Durch den Zusammenschluss entsteht der weltweit größte Einzelhändler an Flughäfen mit einem Marktanteil von 25 Prozent und Jahreserlösen von neun Milliarden Dollar. Experten gehen davon aus, dass Passagiere an Flughäfen in Zukunft deutlich mehr ausgeben werden. Wachstumstreiber ist Asien. Allein dort sollen in den nächsten acht Jahren mehr als 350 neue Airports entstehen. Bis 2019 dürfte der weltweite Umsatz auf 59 Milliarden Dollar steigen von knapp 37 Milliarden im vergangenen Jahr.


Mit dem Verkauf von WDF geht bereits die zweite italienische Firma innerhalb weniger Tage in ausländische Hände. Chinesen verleibten sich vor knapp einer Woche den Reifenhersteller Pirelli ein.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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