Medienkonzern Bertelsmann stutzt Druckgeschäft weiter zurecht

München - Der zu Bertelsmann gehörende Druckkonzern BE Printers zieht sich mit dem Verkauf seines Spanien-Geschäfts aus einem weiteren Land zurück. Damit hat das Unternehmen nach eigener Einschätzung die passende Größe für den schrumpfenden Markt erreicht. "BE Printers schließt mit diesem Verkauf den Prozess der Fokussierung ab", erklärte Firmenchef Bertram Stausberg am Montag.

Die beiden Druckereien in Madrid und Barcelona mit 550 Mitarbeitern gehen für einen nicht genannten Betrag an den britischen Investor Walstead Capital, der nach Stausbergs Angaben in diese Standorte investieren wird.

BE Printers hatte im vergangenen Jahr eine Druckerei im holsteinischen Itzehoe geschlossen und sich von Geschäften in Italien und Kolumbien getrennt. Der Konzern mit einem Jahresumsatz von 1 Mrd. Euro betreibt nun noch neun Druckereien mit insgesamt 3.500 Beschäftigten in Deutschland, Großbritannien und den USA. Das deutsche Geschäft - überwiegend die Herstellung von Zeitschriften und Katalogen im Tiefdruckverfahren - wird unter dem Namen Pronovis gemeinsam mit Axel Springer betrieben.

In der Branche leiden Druckereien, die auf die hochwertige, aber aufwendige Tiefdrucktechnik spezialisiert sind, besonders unter der Konkurrenz durch Kataloge im Internet und durch das flexiblere Offsetverfahren. Offsetdruckereien betreibt BE Printers überwiegend in den USA, hat sich aber auch in Deutschland mit solchen Maschinen verstärkt.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen