Medienhaus Axel Springer: Bezahlmodelle im Netz immer erfolgreicher

Berlin - Journalismus im Internet gegen Geld - für Springer-Vorstandschef Mathias Döpfner gehört die Durchsetzung von digitalen Abos zu den Schicksalsfragen der Medienbranche. Vor den Aktionären von Axel Springer zeigte sich Döpfner am Dienstag zuversichtlich, dass immer mehr Nutzer für journalistische Produkte im Internet zahlen wollen.

"Wir sind heute sehr viel optimistischer, dass diese Bezahlmodelle funktionieren werden, als wir das noch vor zwei oder drei Jahren waren", sagte Döpfner in Berlin.

Döpfner will das deutsche Medienhaus zum führenden digitalen Verlag auf den jeweiligen Märkten ausbauen. Wachstumstreiber sind Online-Portale wie die Immobilienplattform Immonet oder die Jobbörse Stepstone. Springer erwirtschafte bereits 53 Prozent der Gesamterlöse von 3,04 Mrd. Euro (2014) im Internet. Auch drei Viertel der Werbeeinkünfte würden schon online erlöst.

Ermutigend für den Trend sei auch, dass reine Online-Anbieter, die bisher als "Inbegriff der Gratismentalität galten", nun immer öfter über Bezahlmodelle nachdächten, sagte Döpfner. Mit digitalem Journalismus sei der Konzern ein gutes Stück vorangekommen. So hätten "Bild" und "Die Welt" mehr als 320.000 zahlende Digital-Abonnenten, 60.000 davon "Die Welt".

Der Vorstandschef bekräftige, dass Springer am Journalismus als Kerngeschäft festhalte. "Wir bleiben ein Verlag, der primär inhaltegetrieben ist." Der Konzern wolle sich nun verstärkt der englischsprachigen Welt vor allem in den USA und Großbritannien zuwenden, die nur "einen Mausklick" entfernt sei. So startet am 21. April der europäische Ableger der US-Webseite Politico, ein von Springer mitfinanziertes Projekt mit Sitz in Brüssel, das auf Englisch über europäische Politik berichten wird.

Zu dem Plan, das Unternehmen in eine Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA) umzuwandeln, sagte Finanzvorstand Julian Deutz, zunächst müssten Steuerfragen geklärt werden. Mit der Umwandlung in eine KGaA soll sichergestellt werden, dass auch bei Kapitalerhöhungen der Einfluss der Axel Springer Gesellschaft für Publizistik als Mehrheitseigentümer erhalten bleibt. Hinter der Gesellschaft stehen Friede Springer sowie zwei Enkel des 1985 gestorbenen Verlegers Axel Springer. Außerdem hält Frau Springer weitere persönliche Anteile.

Frankfurt/Brüssel (APA) - Die Eurogruppe hat am Montag den spanischen Finanzminister Luis de Guindos als neuen EZB-Vizepräsidenten nominiert. Die Empfehlung geht an den EU-Gipfel.
 

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Eurogruppe schlägt de Guindos als neuen EZB-Vizepräsidenten vor

London (APA/AFP) - Geflügel-Notstand beim Hendlbrater KFC: Wegen Lieferproblemen seines neuen Partners DHL hat die Fastfoodkette Kentucky Fried Chicken hunderte Filialen in Großbritannien nicht öffnen können. KFC erklärte am Montag, seit dem Wochenende hätten über 700 der landesweit 900 Läden schließen müssen, andere hätten ihr Angebot reduziert oder die Öffnungszeiten eingeschränkt.
 

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Geflügelkette KFC gingen Hühner aus - Hunderte Filialen blieben zu

Wien/Kapfenberg/Wels (APA) - Die Aktien des steirischen Rennsport- und Luftfahrtzulieferers Pankl Racing Systems können nur noch bis zum 30. Mai 2018 an der Wiener Börse gehandelt werden. An diesem Tag endet die Zulassung zum amtlichen Handel, hat die Wiener Börse am Montag laut einer Pankl-Aussendung beschlossen. Den Antrag zum Delisting stellte Pankl wie berichtet am 14. Februar.
 

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Pankl Racing-Aktien: Letzter Handelstag am 30. Mai