Mediengruppe aus Katar kauft US-Filmstudio Miramax

Los Angeles - Das US-Filmstudio Miramax, Produzent von Erfolgsfilmen wie "Pulp Fiction", "Der englische Patient" oder "No Country for Old Men", ist an die Mediengruppe beIN aus Katar verkauft worden.

Miramax werde als unabhängiger Produzent von Filmen und TV-Serien weitergeführt, teilten die neuen Eigentümer mit. beIN betreibt Sport- und Filmkanäle in 24 Ländern in Nahost, Nordafrika, Europa und den USA.

Miramax war 1979 von Harvey und Bob Weinstein gegründet worden, die das Studio 1993 für 60 Mio. Dollar (aktuell 55 Mio. Euro) an Disney verkauften. Mehr als zehn Mal so viel zahlte eine Investorengruppe 2010 für Miramax. Zu den Investoren gehörte der Immobilienentwickler Ron Tutor, die Beteiligungsgesellschaft Colony Capital und die Qatar Investment Authority, an die Tutor seine Anteile später verkaufte.

Colony und Qatar suchten seit mindestens einem Jahr nach einem Käufer für Miramax. Sie forderten einen Preis von einer Milliarde Dollar. Wieviel beIN nun zahlte, wurde nicht mitgeteilt.

US-Präsident Donald Trump wirbelt an verschiedenen Fronten

Wirtschaft

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Berlin (APA/dpa) - Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hat bei der in der Koalition umstrittenen Frage technischer Diesel-Nachrüstungen eine Entscheidung bis Ende September angekündigt. "Wir müssen gucken, wie wir unter der Maßgabe der Verhältnismäßigkeit, der Notwendigkeit, möglichst Fahrverbote zu vermeiden, eine vernünftige Lösung finden Ende September", sagte die CDU-Politikerin am Freitag in Berlin.
 

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Merkel: Bis Ende September Entscheidung zu Diesel-Umrüstungen

Brüssel (APA) - Auch der deutsche Staatsminister Michael Roth hält ein No-Deal-Szenario beim Brexit für möglich. "Wir können derzeit nichts ausschließen", betonte er vor dem Brexit-Rat am Freitag in Brüssel. Der Brexit zeige "auf dramatische Weise, dass der Austritt aus der EU kein einziges Problem" löse. Immerhin liege nun ein Vorschlag Londons vor, "auf den wir sehr lange gewartet haben", so Roth.
 

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Brexit - Deutscher Staatsminister Roth: Auch No-Deal-Szenario möglich