Medien: Monte Paschi plant Kapitalerhöhung von 2 Mrd. Euro

(APA) - Die beim EZB-Stresstest durchgefallene Krisenbank Monte dei Paschi di Siena will mit einer Kapitalaufstockung in Höhe von 2,1 Mrd. Euro den gesamten Bedarf zur Schließung ihrer Kapitallücke auftreiben. Dies berichtete die römische Tageszeitung "Il Messaggero" am Montag.

Mit dieser Operation will Monte dei Paschi di Siena ganz auf Staatshilfen verzichten. Neue Ressourcen sollen hinzu eingetrieben werden, um einen Jahr vor der geplanten Frist im Jahr 2017 die vom früheren Premierminister Mario Monti erhaltenen Bonds in Höhe von 1,1 Mrd. Euro zurückzuzahlen. Über die Kapitalerhöhung wird der Aufsichtsrat der Bank am kommenden Mittwoch entscheiden. Der Board will um jeden Preis eine Verstaatlichung der Bank abwenden, berichteten italienische Medien.

Beim jüngsten EZB-Stresstest hatte das 1472 gegründete Geldhaus aus der Toskana von allen 130 europäischen Instituten am schlechtesten abgeschnitten. Die drittgrößte Bank Italiens hat bereits die US-Bank Citigroup und die Schweizer UBS beauftragt, strategische Optionen zu erarbeiten. Bis zum 10. November muss Monte dei Paschi einen Plan bei der Europäischen Zentralbank (EZB) zur Schließung der Kapitallücke einreichen.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte