Medien: Monte Paschi plant Kapitalerhöhung von 2 Mrd. Euro

(APA) - Die beim EZB-Stresstest durchgefallene Krisenbank Monte dei Paschi di Siena will mit einer Kapitalaufstockung in Höhe von 2,1 Mrd. Euro den gesamten Bedarf zur Schließung ihrer Kapitallücke auftreiben. Dies berichtete die römische Tageszeitung "Il Messaggero" am Montag.

Mit dieser Operation will Monte dei Paschi di Siena ganz auf Staatshilfen verzichten. Neue Ressourcen sollen hinzu eingetrieben werden, um einen Jahr vor der geplanten Frist im Jahr 2017 die vom früheren Premierminister Mario Monti erhaltenen Bonds in Höhe von 1,1 Mrd. Euro zurückzuzahlen. Über die Kapitalerhöhung wird der Aufsichtsrat der Bank am kommenden Mittwoch entscheiden. Der Board will um jeden Preis eine Verstaatlichung der Bank abwenden, berichteten italienische Medien.

Beim jüngsten EZB-Stresstest hatte das 1472 gegründete Geldhaus aus der Toskana von allen 130 europäischen Instituten am schlechtesten abgeschnitten. Die drittgrößte Bank Italiens hat bereits die US-Bank Citigroup und die Schweizer UBS beauftragt, strategische Optionen zu erarbeiten. Bis zum 10. November muss Monte dei Paschi einen Plan bei der Europäischen Zentralbank (EZB) zur Schließung der Kapitallücke einreichen.

Madrid (APA/Reuters) - Die Korrektur der Bilanz für 2017 versetzt den Aktien von Dia einen weiteren Schlag. Die Titel der hoch verschuldeten spanischen Supermarktkette fielen am Montag um mehr als 20 Prozent auf ein Rekordtief von 0,70 Euro.
 

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Spanische Supermarktkette Dia musste Bilanz 2017 korrigieren

München (APA/dpa/Reuters) - Die US-Kartellbehörde FTC hat die milliardenschwere Fusion des deutschen Industriegaseherstellers Linde mit dem US-Konkurrenten Praxair zum weltgrößten Industriegase-Konzern unter Auflagen genehmigt. Das teilte die Behörde am Montag mit.
 

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USA genehmigen Linde-Praxair-Fusion unter Auflagen

Wien (APA) - Die Wettbewerbsbehörde (BWB) will stärker gegen unfaire Geschäftspraktiken zwischen großen und kleinen Betrieben vorgehen. "Die Benachteiligung von marktschwachen Vertragspartnern kann zu Wettbewerbsverzerrungen führen", sagte BWB-Chef Theodor Thanner am Montag bei der Präsentation eines "Fairnesskatalogs für Unternehmen".
 

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BWB will schärfer gegen unfaire Geschäftspraktiken vorgehen