Medien: Softbank plant Mega-Börsengang der Mobilfunktochter

Tokio (APA/dpa/Reuters) - Der japanische Technologiekonzern Softbank will nach Medienberichten seine Mobilfunktochter an die Börse bringen und damit rund 2 Billionen Yen (14,83 Mrd. Euro) hereinholen. Das wäre einer der größten Börsengänge in Japans Unternehmensgeschichte, berichtete die japanische Wirtschaftszeitung "Nikkei" am Montag. Demnach plant Softbank die Notierung seiner Telekomtochter Softbank Corp für den Herbst.

Ein Antrag an der ersten Sektion der Tokioter Börse solle voraussichtlich im Frühjahr erfolgen. Auch anderen Berichten zufolge könnte Softbank eine zeitgleiche Notierung auch in Übersee anstreben, möglicherweise an der Börse in London.

Die SoftBank Gruppe beabsichtige, rund 30 Prozent der Aktien an der Telekomtochter an Investoren zu verkaufen, den Rest wolle Softbank behalten.

Softbank erklärte, ein Börsengang des Mobilfunkbereichs sei eine Option. Eine Entscheidung sei aber noch nicht gefallen. An der Börse in Tokio kam die Nachricht gut an. Softbank-Papiere gewannen vier Prozent an Wert. Softbank ist auch Großaktionär beim US-Mobilfunkanbieter Sprint, dessen Pläne für eine Fusion mit der Telekom-Tochter T-Mobile US Ende letzten Jahres scheiterten.

Wien (APA) - Die börsennotierte CA Immo bringt eine neue Unternehmensanleihe auf den Markt. Die Schuldverschreibung hat ein Volumen von 150 Mio. Euro und eine Laufzeit von 7,5 Jahren. Der fixe Kupon beträgt 1,875 Prozent, die Anleihe ist zu je 1.000 Euro gestückelt und kann von Privatanlegern vom 20. bis 25. September gezeichnet werden - vorbehaltlich eines früheren Zeichnungsschlusses, teilte die CA Immo mit.
 

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CA Immo begibt neue 150 Mio. Euro Anleihe - Laufzeit 7,5 Jahre

Washington/Peking (APA/AFP) - Der Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter: Als Antwort auf die von US-Präsident Donald Trump geplanten neuen Strafzölle hat Peking am Dienstag Vergeltungsmaßnahmen angekündigt. US-Importe im Gesamtwert von 60 Milliarden Dollar (51,41 Mrd. Euro) sollen mit Strafzöllen belegt werden, wie die Führung in Peking erklärte.
 

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Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter

Eisenach/Rüsselsheim (APA/dpa) - Wegen schwacher Nachfrage plant der Autobauer Opel in seinem Eisenacher Werk für den Oktober in größerem Umfang Kurzarbeit. Nach Informationen der Mainzer Verlagsgruppe VRM werden die Beschäftigten beider Schichten in dem Monat nur an 8 von 21 Arbeitstagen an den Bändern benötigt. An 13 Werktagen herrsche Kurzarbeit, wie die Zeitungen in ihren Mittwoch-Ausgaben berichten.
 

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Opel plant Kurzarbeit im Werk Eisenach