Medien: Deutschland will Kfz-Zulassung über das Internet ermöglichen

Berlin (APA/AFP) - Die Kfz-Zulassung könnte in Deutschland einem Bericht zufolge bereits im kommenden Jahr grundsätzlich online möglich sein. Wie die Zeitungen der Funke Mediengruppe am Freitag berichteten, brachte das deutsche Verkehrsministerium eine Verordnung auf den Weg, die auch das erstmalige Anmelden und das Ummelden von Fahrzeugen im Internet erlaubt.

"Wir wollen weg vom Papierkram und lästigen Behördengängen hin zu einer modernen, digitalen Verwaltung", sagte der deutsche Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) den Zeitungen.

Eine solche Neuerung sei eine "enorme Erleichterung für den Neu- und Gebrauchtwagenmarkt", fuhr der Minister fort. Die Abmeldung und die Wiederzulassung von Fahrzeugen sind in bestimmten Fällen bereits jetzt digital möglich. Mit der Verordnung können dann auch die Erstzulassung, die uneingeschränkte Wiederzulassung, die Umschreibung von Fahrzeugen sowie Adressänderungen im Internet erledigt werden, wie die Funke Zeitungen berichteten.

Scheuers Entwurf soll den Angaben zufolge nun mit den restlichen Ministerien, Bundesländern und Verbänden abgestimmt werden. Bis Ende 2018 sollen die rechtlichen Grundlagen geschaffen werden, dann ist die Zustimmung von Bundestag und Bundesrat nötig. Im Lauf des kommenden Jahres sollen die neuen Regelungen dann in Kraft treten.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte