Medien: Deutschland will Kfz-Zulassung über das Internet ermöglichen

Berlin (APA/AFP) - Die Kfz-Zulassung könnte in Deutschland einem Bericht zufolge bereits im kommenden Jahr grundsätzlich online möglich sein. Wie die Zeitungen der Funke Mediengruppe am Freitag berichteten, brachte das deutsche Verkehrsministerium eine Verordnung auf den Weg, die auch das erstmalige Anmelden und das Ummelden von Fahrzeugen im Internet erlaubt.

"Wir wollen weg vom Papierkram und lästigen Behördengängen hin zu einer modernen, digitalen Verwaltung", sagte der deutsche Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) den Zeitungen.

Eine solche Neuerung sei eine "enorme Erleichterung für den Neu- und Gebrauchtwagenmarkt", fuhr der Minister fort. Die Abmeldung und die Wiederzulassung von Fahrzeugen sind in bestimmten Fällen bereits jetzt digital möglich. Mit der Verordnung können dann auch die Erstzulassung, die uneingeschränkte Wiederzulassung, die Umschreibung von Fahrzeugen sowie Adressänderungen im Internet erledigt werden, wie die Funke Zeitungen berichteten.

Scheuers Entwurf soll den Angaben zufolge nun mit den restlichen Ministerien, Bundesländern und Verbänden abgestimmt werden. Bis Ende 2018 sollen die rechtlichen Grundlagen geschaffen werden, dann ist die Zustimmung von Bundestag und Bundesrat nötig. Im Lauf des kommenden Jahres sollen die neuen Regelungen dann in Kraft treten.

Brüssel (APA) - Österreichs Schulden sind im zweiten Quartal des Jahres auf 76,5 Prozent des BIP gesunken. Im Vergleichszeitraum 2017 waren es noch 81,0 Prozent. In der Eurozone ging der Schuldenstand im Jahresabstand von 89,2 auf 86,3 Prozent zurück. In der EU verringerte er sich von 83,4 auf 81,0 Prozent, geht aus jüngsten Daten von Eurostat vom Dienstag hervor.
 

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Österreichs Schulden auf 76,5 Prozent des BIP gesunken

Wien (APA) - In Österreich ist seit Ende 2016 die Nachfrage nach Unternehmenskrediten aufgrund der guten Konjunktur stark gestiegen. Dieser Trend habe sich zuletzt jedoch abgeschwächt und könnte bis Ende des Jahres ein Plateau erreichen. Die Entwicklung im Privatkundengeschäft verlaufe vergleichsweise moderater, schreibt die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) in einer Aussendung am Dienstag.
 

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OeNB: Nachfrage nach Unternehmenskrediten erreicht neue Höhen

Brüssel (APA) - Österreich konnte im zweiten Quartal des Jahres einen Budgetüberschuss von 1,2 Prozent des BIP einfahren. Im Vergleichszeitraum 2017 hatte es noch ein Defizit von 1,9 Prozent gegeben. Die Eurozone konnte ihr Minus im Jahresabstand von 1,4 auf 0,1 Prozent verringern. Die EU verbesserte sich von -1,5 auf -0,3 Prozent.
 

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Österreich mit 1,2 Prozent Budgetüberschuss im zweiten Quartal 2018