Medical Implant Competence GmbH folgt AGO in den Konkurs

Über das Vermögen der Wiener Medical Implant Competence GmbH (MIC) ist beim Handelsgericht Wien nun ebenfalls ein Konkursverfahren beantragt worden. Größter Gläubiger des Anbieters einer speziellen zahnärztlichen Implantationstechnik ist der Wiener Personaldienstleisters AGO (Akademischer Gästedienst in Österreich), der im Dezember selbst einen Insolvenzantrag gestellt hat.

Die genauen Insolvenzursachen müssen erst im Konkursverfahren überprüft werden, teilten die Kreditschützer vom AKV Europa am Freitag mit. Laut dem insolventen Unternehmen ist das angebotene neuwertige Implantationsmodell nicht angenommen worden. Vom Insolvenzverfahren sind 34 Gläubiger betroffen. Die Höhe der Verbindlichkeiten müsse erst festgestellt werden.

Hauptgläubigerin ist der Personalvermittler AGO, welcher wie berichtet im Dezember selbst einen Insolvenzantrag mit Sanierungsplan beantragt hat. Die Forderung der AGO beläuft sich laut AKV auf rund 2 Mio. Euro.

AGO und MIC haben laut Firmencompass einen gemeinsamen 75-Prozent-Haupteigentümer, die SLG-Holding. Die Insolvenz der MIC sei unvermeidlich, teilte die AGO bereits im Dezember mit. Die Assets der MIC sollen verkauft werden, hieß es. Man habe bereits mit Interessenten Kontakt aufgenommen.

Das Unternehmen soll laut AKV vorerst fortgeführt werden. Derzeit sei noch kein Antrag auf Sanierung eingebracht worden. Ob ein solcher geplant sei, könne im Moment noch nicht gesagt werden und werde im Zuge des Verfahrens geklärt, so die Kreditschützer.

MIC wurde 2010 gegründet, nahm ihre Tätigkeit allerdings erst 2014 auf. Sie führt die zahnmedizinischen Tätigkeiten nicht selbst durch, sondern stellt Zahnärzten, die in dieser in Österreich relativ unbekannten und ursprünglich aus Frankreich stammenden Technik ausgebildet sind, die nötige Infrastruktur wie Räumlichkeiten und Verbrauchsmaterialien zur Verfügung.

New York/Palo Alto (Kalifornien) (APA/Reuters) - Tesla-Chef Elon Musk und seinem Unternehmen drohen nach Einschätzung von Rechtsexperten keine drakonischen Strafen für die womöglich voreilige Ankündigung eines Börsenabschieds per Twitter.
 

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Experten - Tesla-Chef kann auf Milde der Börsenaufsicht hoffen

Wolfsberg (APA) - Das australische Unternehmen European Lithium, das auf der Koralpe im Süden Österreichs Lithium abbauen möchte, ist auf Investorensuche. Die Umwandlung in eine Aktiengesellschaft (AG) und ein Listing im amtlichen Handel an der Wiener Börse seien geplant, hieß es in einer Aussendung am Donnerstag. Seit Oktober 2017 notiert European Lithium bereits am Dritten Markt der Wiener Börse.
 

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European Lithium will in amtlichen Handel an Wiener Börse

Brüssel/Berlin (APA/Reuters) - Der Handelsüberschuss der EU-Länder mit den USA hat sich im ersten Halbjahr ungeachtet der scharfen Kritik von Präsident Donald Trump deutlich erhöht. Von Jänner bis Juni summierte er sich auf 66,9 Mrd. Euro, wie das Statistikamt Eurostat am Donnerstag mitteilte. Das sind 10,7 Mrd. Euro oder 16 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.
 

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EU-Handelsüberschuss mit den USA stieg im ersten Halbjahr kräftig