M.D.H. Haustechnik GmbH aus Wiener Neustadt insolvent

Wiener Neustadt. Die M.D.H. Haustechnik GmbH aus Wiener Neustadt hat nach KSV-Angaben vom Mittwoch am Landesgericht Wiener Neustadt ein Sanierungsverfahren mit Eigenverwaltung beantragt. Die Eröffnung stand vorerst aus. Der Kreditschutzverband teilte zudem mit, dass 61 ehemalige Dienstnehmer noch offene Ansprüche gegen das Unternehmen hätten.

Die M.D.H. Haustechnik führt laut KSV Montagearbeiten durch. Zuletzt waren fünf Mitarbeiter beschäftigt. "Bis September dieses Jahres bestanden noch 61 Dienstverhältnisse, die großteils einvernehmlich aufgelöst wurden. Diese Dienstnehmer haben noch offene Ansprüche gegen das Unternehmen", berichteten die Kreditschützer. Zudem gebe es elf weitere Gläubiger. Den Passiva von 972.000 Euro nach Schuldnerangaben stehen Aktiva von 140.000, großteils bestehend aus Kundenforderungen und Haftrücklässen, gegenüber.

Laut KSV war es im Oktober zu einem Wechsel in der Geschäftsführung des Unternehmens gekommen. Die neue Leitung habe feststellen müssen, dass ein überhöhter Mitarbeiterstand gegeben sei und übernommenen Aufträgen Kalkulationsfehler zugrunde lägen, "so dass es zu Verlusten kam".

"Nachdem der Versuch einer außergerichtlichen Einigung mit den Gläubigern gescheitert war, sah sich das Unternehmen nunmehr veranlasst, den vorliegenden Insolvenzantrag zu stellen". Es ist beabsichtigt das Unternehmen fortzuführen, um den Sanierungsplan aus eigener Kraft zu finanzieren, so der KSV.

Wien (APA) - Der frühere Obmann des Rings freiheitlicher Studenten (RFS), Alexander Schierhuber, wird per 1. Juni einer von vier Geschäftsführern der Breitspur Planungsgesellschaft mbH. Einen entsprechenden Online-Bericht der "Presse" bestätigte das von Norbert Hofer (FPÖ) geführte Infrastrukturministerium auf APA-Anfrage. Schierhuber ist schlagender Burschenschafter beim Akademischen Corps Saxonia zu Wien.
 

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Ex-RFS-Chef Schierhuber wird Breitspurbahnplanungs-Geschäftsführer

Auburn Hills (Michigan) (APA/dpa) - Der Autobauer Fiat Chrysler hat in den USA rund 4,8 Millionen Autos wegen Softwareproblemen zurückgerufen. Konkret gehe es um mögliche Fehlfunktionen im Zusammenhang mit den Geschwindigkeitsreglern, die behoben werden müssten, teilte das Unternehmen am Freitag in Auburn Hills mit. Betroffen seien unter anderem Fahrzeuge der Marken Chrysler Sedan, Cherokee und Ram Pickups.
 

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Softwareprobleme: Fiat Chrysler ruft in den USA 4,8 Mio. Autos zurück

Brüssel (APA/dpa) - In Europa gelten seit Freitag einheitliche Datenschutzregeln. Nach zweijähriger Übergangsfrist ist die neue Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) nun in allen 28 EU-Staaten in Kraft getreten. Sie setze "einen weltweiten Datenschutz-Standard, und darauf können wir alle stolz sein", sagte EU-Justizkommissarin Vera Jourová am Freitag in Brüssel. "Sie bringt konkreten Nutzen für Bürger ebenso wie für Unternehmen."
 

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DSGVO verbessert Datenschutz - Erste Beschwerden gegen US-Konzerne