M.D.H. Haustechnik GmbH aus Wiener Neustadt insolvent

Wiener Neustadt. Die M.D.H. Haustechnik GmbH aus Wiener Neustadt hat nach KSV-Angaben vom Mittwoch am Landesgericht Wiener Neustadt ein Sanierungsverfahren mit Eigenverwaltung beantragt. Die Eröffnung stand vorerst aus. Der Kreditschutzverband teilte zudem mit, dass 61 ehemalige Dienstnehmer noch offene Ansprüche gegen das Unternehmen hätten.

Die M.D.H. Haustechnik führt laut KSV Montagearbeiten durch. Zuletzt waren fünf Mitarbeiter beschäftigt. "Bis September dieses Jahres bestanden noch 61 Dienstverhältnisse, die großteils einvernehmlich aufgelöst wurden. Diese Dienstnehmer haben noch offene Ansprüche gegen das Unternehmen", berichteten die Kreditschützer. Zudem gebe es elf weitere Gläubiger. Den Passiva von 972.000 Euro nach Schuldnerangaben stehen Aktiva von 140.000, großteils bestehend aus Kundenforderungen und Haftrücklässen, gegenüber.

Laut KSV war es im Oktober zu einem Wechsel in der Geschäftsführung des Unternehmens gekommen. Die neue Leitung habe feststellen müssen, dass ein überhöhter Mitarbeiterstand gegeben sei und übernommenen Aufträgen Kalkulationsfehler zugrunde lägen, "so dass es zu Verlusten kam".

"Nachdem der Versuch einer außergerichtlichen Einigung mit den Gläubigern gescheitert war, sah sich das Unternehmen nunmehr veranlasst, den vorliegenden Insolvenzantrag zu stellen". Es ist beabsichtigt das Unternehmen fortzuführen, um den Sanierungsplan aus eigener Kraft zu finanzieren, so der KSV.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen