M.D.H. Haustechnik GmbH aus Wiener Neustadt insolvent

Wiener Neustadt. Die M.D.H. Haustechnik GmbH aus Wiener Neustadt hat nach KSV-Angaben vom Mittwoch am Landesgericht Wiener Neustadt ein Sanierungsverfahren mit Eigenverwaltung beantragt. Die Eröffnung stand vorerst aus. Der Kreditschutzverband teilte zudem mit, dass 61 ehemalige Dienstnehmer noch offene Ansprüche gegen das Unternehmen hätten.

Die M.D.H. Haustechnik führt laut KSV Montagearbeiten durch. Zuletzt waren fünf Mitarbeiter beschäftigt. "Bis September dieses Jahres bestanden noch 61 Dienstverhältnisse, die großteils einvernehmlich aufgelöst wurden. Diese Dienstnehmer haben noch offene Ansprüche gegen das Unternehmen", berichteten die Kreditschützer. Zudem gebe es elf weitere Gläubiger. Den Passiva von 972.000 Euro nach Schuldnerangaben stehen Aktiva von 140.000, großteils bestehend aus Kundenforderungen und Haftrücklässen, gegenüber.

Laut KSV war es im Oktober zu einem Wechsel in der Geschäftsführung des Unternehmens gekommen. Die neue Leitung habe feststellen müssen, dass ein überhöhter Mitarbeiterstand gegeben sei und übernommenen Aufträgen Kalkulationsfehler zugrunde lägen, "so dass es zu Verlusten kam".

"Nachdem der Versuch einer außergerichtlichen Einigung mit den Gläubigern gescheitert war, sah sich das Unternehmen nunmehr veranlasst, den vorliegenden Insolvenzantrag zu stellen". Es ist beabsichtigt das Unternehmen fortzuführen, um den Sanierungsplan aus eigener Kraft zu finanzieren, so der KSV.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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