McDonald's kämpft weiter mit Kundenschwund

Oak Brook (Illinois) - McDonald's schwächelt weiter. Der Gewinn des weltgrößten Fast-Food-Konzerns fiel im ersten Quartal um etwa ein Drittel zum Vorjahreszeitraum auf 811,5 Mio. Dollar (758,4 Mio. Euro), wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Die Verkäufe auf etablierter Ladenfläche gingen weltweit um 2,3 Prozent zurück. Insgesamt sank der Umsatz um 11 Prozent auf 5,96 Mrd. Dollar.

McDonald's kämpft schon länger mit Kundenschwund. Vorstandschef Steve Easterbrook, der erst im März vom glücklosen Don Thompson übernommen hatte, versprach Verbesserungen. Das Management werde sich von nun an voll darauf konzentrieren, den veränderten Vorlieben der Verbraucher gerecht zu werden. Am 4. Mai will Easterbrook Details eines Plans vorstellen, der die Trendwende bringen soll.

Der Burger-Riese hat nicht nur im Heimatmarkt USA Probleme. Vor allem jüngere Kunden fliehen in Scharen zur vermeintlichen gesünderen Konkurrenz. Zuletzt litt der Konzern zudem unter dem starken Dollar, der im Ausland erwirtschaftete Erlöse beim Umtausch in die US-Währung drückt. Trotz allem fielen die Quartalszahlen nicht so schlecht aus wie befürchtet - die Aktie stieg vorbörslich um fast zwei Prozent.

Der südafrikanische Steinhoff-Großaktionär Christo Wiese kappt nach seinem Rücktritt als Verwaltungsratschef weitere Verbindungen zu dem angeschlagenen Handelsriesen. Wiese sagte am Freitag den Verkauf der Einzelhandelskette Shoprite an Steinhoffs Afrika-Tochter STAR ohne Angabe von Gründen ab.
 

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Steinhoff-Großaktionär sagt Milliarden-Firmenverkauf ab

Der kriselnde Möbelhändler Steinhoff - Muttergesellschaft von Kika/Leiner - lässt seinen Ankündigungen Taten folgen und versilbert Anteile an der südafrikanischen Investmentgesellschaft PSG Group. So habe das Unternehmen 20,6 Millionen Aktien oder 9,5 Prozent der Anteile an PSG verkauft, teilte Steinhoff am Freitag mit.
 

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Steinhoff verkauft Anteile an südafrikanischer Investmentgesellschaft

Am Mittwoch ist die Air-Berlin-Tochter Niki pleitegegangen. Noch gibt es eine leise Hoffnung, die Firma zu erhalten. Unterdessen fischen Konkurrenten bereits nach den hoch qualifizierten Niki-Mitarbeitern. Und auch die Kunden können hoffen, dass sie nicht um ihr Geld umfallen. Die deutsche Regierung muss aber einen Teil ihres 150 Mio. Euro schweren Überbrückungskredits für Air Berlin abschreiben.
 

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Niki-Pleite - Chancen für Mitarbeiter und letzte Hoffnung für Firma