Mayr-Melnhof 2014 mit mehr Umsatz und Gewinn

Wien - Der börsennotierte Faltschachtel- und Kartonhersteller Mayr-Melnhof Karton AG hat Umsatz und Ergebnisse im Geschäftsjahr 2014 verbessert und will die Stammdividende von 2,40 auf 2,60 Euro je Aktie erhöhen. Im Vorjahr gab es für die Aktionäre noch einen zusätzlichen Sonderbonus von 2,40 Euro je Aktie.

Die Umsatzerlöse stiegen im abgelaufenen Jahr um 4,4 Prozent auf 2,09 (2013: 2,00) Mrd. Euro, das betriebliche Ergebnis (EBIT) legte um 8,9 Prozent von 165,4 auf 180,2 Mio. Euro zu und der Jahresüberschuss verbesserte sich um 7,1 Prozent auf 131,6 (122,9) Mio. Euro, teilte Mayr Melnhof am Dienstag im Vorfeld der Bilanzpressekonferenz ad hoc mit. Die Zahlen liegen über den Erwartungen heimischer Analysten. Diese hatten im Schnitt mit einem Nettogewinn von 122,9 Mio. Euro gerechnet.

Trotz fehlender Impulse aus dem Privatkonsum sei es gelungen, in einem kompetitiven Marktumfeld die Kapazitäten des Konzerns in hohem Maße auszulasten und die Durchschnittspreise weitgehend abzusichern, so das Unternehmen.

Für das laufende Jahr erwartet der Vorstand aufgrund eines bisher soliden Auftragseinganges eine "auskömmliche Auslastung". Die Planung der Kunden zeige sich jedoch weiterhin verhalten ohne spürbare Impulse auf die Nachfrageentwicklung. Dennoch sei das Ziel, 2015 sowohl durch Neugeschäft als auch durch Marktanteilsgewinne weiter zu wachsen. Eine Ergebnisabschätzung sei aber noch nicht möglich.

Rom/Amsterdam (APA) - Nach seiner überraschenden Ernennung zum neuen Chef des Autobauers Fiat Chrysler (FCA) macht sich der britische Manager Mike Manley nun in Turin an die Arbeit. Am Montag leitete er ein erstes Treffen des Group Executive Council, dem Gremium aus den Chefs der verschiedenen Gruppenbereiche, berichteten italienische Medien.
 

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Neuer Fiat Chrysler-Chef Manley macht sich in Turin an die Arbeit

Palo Alto (Kalifornien) (APA/AFP) - Der US-Elektroautobauer Tesla fordert laut einem Bericht des "Wall Street Journal" Geld von Zulieferern zurück. Tesla habe vergangene Woche an einige seine Zulieferer eine entsprechende Aufforderung geschickt, berichtete die Zeitung am Montag unter Berufung auf das Schreiben.
 

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Tesla fordert Geld von Zulieferern zurück

Linz (APA) - Der Zivilprozess gegen die Frau und die Kinder des Drogeriemarktgründers Anton Schlecker am Landesgericht Linz ist mit einem Vergleich in Millionenhöhe beendet worden. Der Masseverwalter der österreichischen Schlecker-Nachfolgerkette dayli, Rudolf Mitterlehner, bestätigte der APA am Montag einen entsprechenden Bericht der "Bild am Sonntag". Über den Betrag wurde Stillschweigen vereinbart.
 

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Vergleich in Millionenhöhe im Schlecker-Prozess in Linz