Mayr-Melnhof 2014 mit mehr Umsatz und Gewinn

Wien - Der börsennotierte Faltschachtel- und Kartonhersteller Mayr-Melnhof Karton AG hat Umsatz und Ergebnisse im Geschäftsjahr 2014 verbessert und will die Stammdividende von 2,40 auf 2,60 Euro je Aktie erhöhen. Im Vorjahr gab es für die Aktionäre noch einen zusätzlichen Sonderbonus von 2,40 Euro je Aktie.

Die Umsatzerlöse stiegen im abgelaufenen Jahr um 4,4 Prozent auf 2,09 (2013: 2,00) Mrd. Euro, das betriebliche Ergebnis (EBIT) legte um 8,9 Prozent von 165,4 auf 180,2 Mio. Euro zu und der Jahresüberschuss verbesserte sich um 7,1 Prozent auf 131,6 (122,9) Mio. Euro, teilte Mayr Melnhof am Dienstag im Vorfeld der Bilanzpressekonferenz ad hoc mit. Die Zahlen liegen über den Erwartungen heimischer Analysten. Diese hatten im Schnitt mit einem Nettogewinn von 122,9 Mio. Euro gerechnet.

Trotz fehlender Impulse aus dem Privatkonsum sei es gelungen, in einem kompetitiven Marktumfeld die Kapazitäten des Konzerns in hohem Maße auszulasten und die Durchschnittspreise weitgehend abzusichern, so das Unternehmen.

Für das laufende Jahr erwartet der Vorstand aufgrund eines bisher soliden Auftragseinganges eine "auskömmliche Auslastung". Die Planung der Kunden zeige sich jedoch weiterhin verhalten ohne spürbare Impulse auf die Nachfrageentwicklung. Dennoch sei das Ziel, 2015 sowohl durch Neugeschäft als auch durch Marktanteilsgewinne weiter zu wachsen. Eine Ergebnisabschätzung sei aber noch nicht möglich.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte