Mayr-Melnhof im ersten Quartal mit 13 Prozent mehr Gewinn

Wien (APA) - Die börsennotierte Mayr-Melnhof Karton AG hat im ersten Quartal 2018 sowohl Umsatz als auch Gewinn steigern können. Während die Umsatzerlöse um 1,3 Prozent von 584,5 auf 592,1 Mio. Euro nur leicht höher ausfielen, stieg der Quartalsgewinn um 13 Prozent von 36,9 auf 41,7 Mio. Euro. Beide Divisionen, MM Karton und MM Packaging, waren gut ausgelastet, so die Gesellschaft am Donnerstag.

Mit den veröffentlichten Erstquartalszahlen konnte Mayr-Melnhof im Großen und Ganzen auch die Analystenerwartungen treffen. Diese hatten im Vorfeld mit einem Umsatzanstieg auf durchschnittlich 600,9 Mio. Euro und einem Nettogewinn von 40 Mio. Euro gerechnet.

"Die europäischen Hauptmärkte zeigen für beide Divisionen weiterhin eine stabile Auslastung, aber keine neuen Impulse. Die Nachhaltigkeit bleibt aber schwer einzuschätzen", heißt es im Ausblick. Trotz guter Nachfrage sei die Wettbewerbssituation auf den Märkten von anhaltender Intensität geprägt. Aufgrund nachfragebedingter Preissteigerungen bei vielen Inputfaktoren stehe eine konsequente Preispolitik weiterhin im Fokus. Maßnahmen zur Erhöhung der Effizienz durch Spezialisierung und Rationalisierung werden fortgeführt. "Die Ergebnisqualität des Konzerns soll dadurch auf gutem Niveau behauptet werden, mit dem Anspruch auch bei den Zwischenergebnissen zum ersten Halbjahr 2018 über dem Vorjahr abzuschließen", so Mayr-Melnhof.

Im ersten Quartal hat laut den Angaben die Kartondivision insbesondere von Preiserhöhungen profitiert. Gestiegene Materialkosten, vor allem für Karton und Verpackung, aber auch Transportkosten drückten dagegen das Ergebnisniveau der Packagingdivision. Entsprechend sei hier die Kostenweitergabe über höhere Verkaufspreise nun erste Priorität.

Das betriebliche Ergebnis lag mit 57,1 Mio. Euro um 12,8 Prozent bzw. 6,5 Mio. Euro über dem Vorjahreswert. Einem Anstieg in der Kartondivision stand ein Rückgang in der Packagingdivision gegenüber. Die operative Marge des Konzerns erreichte 9,6 Prozent nach 8,7 Prozent in den ersten drei Monaten 2017. Das Ergebnis vor Steuern stieg um 13,0 Prozent auf 55,6 Mio. Euro.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro