Mayr-Melnhof im Halbjahr mit mehr Umsatz und Gewinn

Die Mayr-Melnhof-Gruppe hat im ersten Halbjahr mehr Umsatz und Gewinn erzielt. Hohe Kapazitätsauslastungen und verbesserte Produktivität hätten dazu wesentlich beigetragen, teilte das börsennotierte Unternehmen am Dienstag mit. Der Periodengewinn ist um 10,2 Prozent auf 67,2 Mio. Euro gestiegen, das betriebliche Ergebnis um 8,8 Prozent auf 96,5 Mio. Euro.

Der Umsatz legte um 3,5 Prozent auf 1,07 Mrd. Euro zu. Das Ergebnis vor Steuern erhöhte sich um 9,8 Prozent auf 90,8 Mio. Euro. Der Gewinn je Aktie betrug 3,33 Euro, nach 3,03 Euro.

Es sei gelungen, in beiden Divisionen - Kartonerzeugung und Kartonverarbeitung - zu wachsen und das gute Ertragsniveau zu halten. Mit dem Erwerb einer französischen Faltschachtelgruppe im Bereich Pharma- und Luxusgüterverpackungen sollen organisches und "akquisitives Wachstum" wie bisher einander ergänzen. Die aktuelle Auftragslage lasse aus heutiger Sicht auch für das zweite Halbjahr Kontinuität auf gutem Niveau erwarten.

Das zweite Quartal sei erwartungsgemäß beim Ergebnis unter dem ersten Quartal 2015, jedoch über Umsatz und Ergebnis der Vergleichsperiode des Vorjahres gelegen. Das betriebliche Ergebnis des Konzerns belief sich auf 45,7 Mio. Euro, nach 50,8 Mio. Euro im ersten Quartal 2015 und 42,5 Mio. Euro im Vorjahresquartal. Der Periodenüberschuss betrug 31,7 Mio. Euro, nach 35,5 Mio. Euro im Vorquartal und 28,9 Mio. Euro im Vorjahresquartal.

Der Auftragsbestand liege in beiden Divisionen weiter auf gutem Niveau, im zweiten Halbjahr sei daher mit anhaltend zufriedenstellender Auslastung im Konzern zu rechnen. Die Preise mehrerer Inputfaktoren stiegen mit der soliden Marktverfassung in Europa. Die notwendigen Preisanpassungen für die Produkte befänden sich in Umsetzung. "Unterstützt durch ein breites Spektrum an Effizienzsteigerungsmaßnahmen ist es Ziel, das gute Ertragsniveau im unverändert sehr wettbewerbsintensiven Umfeld bestmöglich zu behaupten", heißt es im Ausblick. Den langfristigen Wachstumskurs werde man wie bisher "risikobewusst sowohl durch organisches Wachstum als auch durch Akquisitionen" fortsetzen.

Wien/Bochum (APA) - Buwog-Chef Daniel Riedl widerspricht dem Vorwurf, die Bundeswohnungen seien 2004 von der damaligen Bundesregierung zu billig verkauft worden. Zur in diesen 14 Jahren eingetretenen Wertsteigerung von 588 Mio. auf 3,2 Mrd. Euro, soviel bietet die deutsche Vonovia, sagte Riedl am Freitag im Ö1-"Mittagsjournal" des ORF-Radios: "Ich bin persönlich stolz drauf."
 

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Buwog-Chef Riedl verteidigt kräftige Wertsteigerung des Unternehmens

Wien (APA) - Bei der insolventen Wienwert-Holding hat am Freitag die erste Gläubigerversammlung stattgefunden. Laut Bericht des Masseverwalters Norbert Abel beträgt das liquide Vermögen derzeit gerade einmal 40.000 Euro, berichtete Anlegeranwalt Lukas Aigner am Nachmittag. Die Anleihen seien aus Sicht des Masseverwalters faktisch nicht besichert.
 

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Wienwert-Masseverwalter: 40.000 Euro Vermögen, Bonds nicht besichert

Paris (APA/Reuters) - Der französische Medienkonzern Vivendi hat nach einem Gewinnsprung 2017 einen klaren Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr gescheut. Das sorgte an der Börse für Enttäuschung: Vivendi-Aktien brachen am Freitag zeitweise um knapp neun Prozent ein und waren größter Verlierer im Parise Auswahlindex CAC 40.
 

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Medienkonzern Vivendi lässt Anleger über 2018 im Dunkeln: Aktie fällt