May bringt aus China Deals über zehn Milliarden Euro mit nach Hause

Shanghai (APA/Reuters) - Mit Investitionsabkommen über umgerechnet mehr als zehn Milliarden Euro im Gepäck hat die britische Premierministerin Theresa May am Freitag China verlassen. Die Verträge sind für ihr vor dem Ausstieg aus der EU stehendes Land eine wichtige Etappe auf dem Weg, mit der Volksrepublik und anderen Ländern zukunftsweisende Freihandelsabkommen zu erzielen.

"Wir ergreifen die Gelegenheit, ein immer weltoffeneres, global orientiertes Großbritannien zu werden", sagte May auf einer Wirtschaftskonferenz in Shanghai. Der chinesische Präsident Xi Jinping hatte bei einem Treffen mit ihr bereits am Donnerstag davon gesprochen, eine neue "goldene Ära" in den Beziehungen beider Staaten zu begründen, wie Staatsmedien berichteten.

Die vereinbarten Verträge sehen Investitionen über mehr als 9,3 Milliarden Pfund (10,63 Mrd. Euro) vor. Sie sollen nach Angaben der Regierung in London mehr als 2.500 Arbeitsplätze im Vereinigten Königreich schaffen. Allein Finanzfirmen sicherten sich Zusagen über gut eine Milliarde Pfund. Ein vorrangiges Anliegen der britischen Seite ist, für die wichtige heimische Finanzbranche Marktzugang in der nach den USA weltweit zweitgrößten Volkswirtschaft zu erhalten.

Die Chinesen wiederum zeigten sich erfreut über Mays Begeisterung für die von ihnen gestützte Asiatische Infrastruktur-Investitionsbank (AIIB) und das ehrgeizige Handelsprojekt einer neuen Seidenstraße.

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Europäische Zentralbank (EZB) erwartet frühestens in rund einem Jahr die nächste Zinserhöhung. Der Leitzins liegt derzeit auf dem Rekordtief von 0,0 Prozent und soll nach den Worten von EZB-Präsident Mario Draghi noch "über den Sommer" 2019 hinaus auf diesem Niveau bleiben.
 

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Draghi: EZB-Zinsen bleiben über Sommer 2019 hinaus auf Rekordtief

München (APA/Reuters) - Siemens baut in der angeschlagenen Kraftwerks-Sparte in Deutschland 500 Arbeitsplätze weniger ab als geplant. Das ist das Ergebnis der monatelangen Verhandlungen mit der IG Metall und dem Betriebsrat, wie der Münchner Industriekonzern am Montag verkündete.
 

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Siemens baut in Deutschland 2.900 Stellen ab

Berlin/Palo Alto (Kalifornien) (APA/dpa) - Industrie-Unternehmen in Europa haben die Bedeutung Künstlicher Intelligenz als einen maßgeblichen Schlüssel-Faktor für ihren künftigen Erfolg erkannt. Im Schnitt erwarten die Unternehmen dadurch Umsatzzuwächse von 11,6 Prozent bis 2030, geht aus einer Studie hervor, die von Hewlett Packard Enterprise (HPE) und den Ausrichtern der Konferenz Industry of Things World in Berlin durchgeführt wurde.
 

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Studie: Industrie sieht Künstliche Intelligenz als Schlüssel-Faktor