May bringt aus China Deals über zehn Milliarden Euro mit nach Hause

Shanghai (APA/Reuters) - Mit Investitionsabkommen über umgerechnet mehr als zehn Milliarden Euro im Gepäck hat die britische Premierministerin Theresa May am Freitag China verlassen. Die Verträge sind für ihr vor dem Ausstieg aus der EU stehendes Land eine wichtige Etappe auf dem Weg, mit der Volksrepublik und anderen Ländern zukunftsweisende Freihandelsabkommen zu erzielen.

"Wir ergreifen die Gelegenheit, ein immer weltoffeneres, global orientiertes Großbritannien zu werden", sagte May auf einer Wirtschaftskonferenz in Shanghai. Der chinesische Präsident Xi Jinping hatte bei einem Treffen mit ihr bereits am Donnerstag davon gesprochen, eine neue "goldene Ära" in den Beziehungen beider Staaten zu begründen, wie Staatsmedien berichteten.

Die vereinbarten Verträge sehen Investitionen über mehr als 9,3 Milliarden Pfund (10,63 Mrd. Euro) vor. Sie sollen nach Angaben der Regierung in London mehr als 2.500 Arbeitsplätze im Vereinigten Königreich schaffen. Allein Finanzfirmen sicherten sich Zusagen über gut eine Milliarde Pfund. Ein vorrangiges Anliegen der britischen Seite ist, für die wichtige heimische Finanzbranche Marktzugang in der nach den USA weltweit zweitgrößten Volkswirtschaft zu erhalten.

Die Chinesen wiederum zeigten sich erfreut über Mays Begeisterung für die von ihnen gestützte Asiatische Infrastruktur-Investitionsbank (AIIB) und das ehrgeizige Handelsprojekt einer neuen Seidenstraße.

Los Gatos (APA/Reuters) - Das Filmportal Netflix hat mit seinen Abonnentenzahlen die Märkte enttäuscht und seine Aktien auf Talfahrt geschickt. Der mit Produktionen wie "House of Cards" oder "Orange is the new black" bekannte Streamingdienst gewann nach eigenen Angaben vom Montag im zweiten Quartal auf dem US-Heimatmarkt 670.000 neue Nutzer hinzu, international waren es 4,47 Millionen.
 

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Filmportal Netflix enttäuscht - Aktie auf Talfahrt

Wien (APA) - Bei der Telekom Austria ist das Nettoergebnis im 2. Quartal wie erwartet durch eine Markenwert-Abschreibung von 112,5 Mio. auf 58,0 Mio. Euro gedrückt worden. Ohne diesen Effekt im Ausmaß von 72,4 Mio. Euro wäre das Nettoergebnis um 15,9 Prozent gestiegen.
 

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Telekom Austria: Abschreibung drückte Ergebnis im 2. Quartal

Washington (APA/Reuters) - US-Notenbankchef Jerome Powell sieht die US-Wirtschaft trotz der Gefahr eines ausufernden Handelsstreits weiter im Aufwind. Mit der richtigen Geldpolitik bleibe in den nächsten Jahren der Arbeitsmarkt stark und die Inflation in der Nähe von zwei Prozent, sagte Powell am Dienstag in seiner halbjährigen Anhörung vor dem Bankenausschuss des US-Senats.
 

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Fed-Chef sieht US-Konjunktur trotz Handelsstreit optimistisch