Mastercard übertrifft Erwartungen trotz Gewinnrückgangs

Purchase (New York) - Beim Kreditkarten-Anbieter Mastercard liefen die Geschäfte zu Jahresbeginn besser als erwartet - der Gewinn litt jedoch unter hohen Kosten. Im ersten Quartal kletterten die Erlöse um zehn Prozent verglichen mit dem Vorjahreswert auf 2,4 Mrd. Dollar (2,1 Mrd. Euro), wie der Visa-Rivale am Donnerstag mitteilte.

Die steigenden Einnahmen wurden allerdings zum Teil durch Rabatte und andere Kundenanreize erkauft, die das Ergebnis drückten. Insgesamt stiegen die Kosten um 25 Prozent auf 1,1 Milliarden Dollar. Der Überschuss fiel um sechs Prozent auf 959 Mio. Dollar.

Zudem leidet das Unternehmen weiter unter dem starken Dollar, der die Auslandseinnahmen nach Umrechnung in US-Währung verringert. Ohne den Wechselkurseffekt hätte es beim Erlös ein Plus von 14 Prozent gegeben und der Gewinn wäre unter dem Strich nur um zwei Prozent gesunken. Die Quartalszahlen übertrafen dennoch die Prognosen der Analysten.

Wie die Wettbewerber Visa und American Express kassiert Mastercard Gebühren, wenn mit Kreditkarte bezahlt wird. Die Konkurrenten hatten bereits in der Vorwoche ihre Quartalsberichte vorgelegt und die Erwartungen der Wall Street damit ebenfalls übertreffen können.

Wien/Lissabon (APA) - Noch heuer könnte es auf EU-Ebene eine Grundlage für die Besteuerung digitaler Betriebsstätten - und damit international tätiger Konzerne wie Amazon ohne Sitz in allen Ländern - geben, ist Finanzminister Hartwig Löger (ÖVP) nach seinem Gespräch mit Eurogruppen-Vorsitzenden Mario Centeno zuversichtlich. In dieser Frage sei man auf einer Linie. Die EU-Kommission arbeite an einer Definition.
 

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Löger hofft noch heuer auf EU-Bestimmung zu digitaler Betriebsstätte

Cupertino (Kalifornien) (APA/dpa) - Im französischen Rechtsstreit um Demonstrationen in Läden des US-Technologiekonzerns Apple haben sich Globalisierungsgegner des Netzwerkes Attac nach eigener Einschätzung durchgesetzt. Ein Gericht in Paris wies am Freitag das Ansinnen des US-Konzerns ab, Attac-Mitgliedern unter einer Strafandrohung von 150.000 Euro Aktionen in den französischen Geschäften zu verbieten.
 

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Kein Hausverbot für Globalisierungsgegner in Apple-Läden

Moskau (APA/dpa) - Der russische Milliardär Oleg Deripaska (50) gibt die Führung beim Aluminiumhersteller Rusal und dessen Mutter En+ ab. Hintergrund ist ein Machtkampf um den wichtigen Konzern Norilsk Nickel. Rusal kündigte am Freitag bei der Vorlage des Jahresberichts 2017 an, das Unternehmen wolle mit der Holding Interros des Oligarchen Wladimir Potanin um die Kontrolle über den Nickelproduzenten streiten.
 

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Oligarch Deripaska gibt Führung beim Aluminiumriesen Rusal ab