Massive Überkapazität bei E-Auto-Batterien - Studie

München (APA/dpa) - Das Angebot an Elektroauto-Batterien wächst laut einer Studie viel schneller als die Nachfrage. Obwohl es bereits massive Überkapazitäten gebe, stiegen weltweit neue Firmen in den übersättigten Markt ein, heißt es in einer Studie der Unternehmensberatung Berryll.

Fast alle großen Autohersteller sähen die Batterietechnik inzwischen als Kernkompetenz und bauten massive eigene Kapazitäten auf. "Auf dem Batteriemarkt entsteht eine Blase", warnten die Berater in München.

Die meisten Batteriewerke lägen in China. Obwohl viele nicht ausgelastete Anbieter bald vom Markt verschwinden dürften, werde die Schere in den nächsten Jahren weiter aufgehen: 2021 werde ein Drittel mehr Batterien produziert werden, als die Autoindustrie brauche. Die Überproduktion werde sich auch "nach 2025 nicht den benötigten wesentlich niedrigeren Abnahmemengen annähern", heißt es in der Studie.

Batterieproduzenten könnten sich als Ausweg aus dem Dilemma auf die Zweitverwertung ausgelaugter Elektroauto-Batterien spezialisieren. Nach acht Jahren sinkt die Speicherfähigkeit von Lithium-Ionen-Batterien und damit die Fahrzeugreichweite. Als stationäre Energiespeicher seien sie aber noch zu gebrauchen.

Batteriepaketlieferanten wie Bosch, ElringKlinger, aber künftig auch BMW, Daimler oder Volkswagen könnten sich in diesem Industriezweig frühzeitig positionieren und ein profitables Standbein aufbauen", schreiben die Berater. Auch für Traktoren oder Bergbaufahrzeuge könnten die alten Autobatterien verwendet werden.

Wien (APA) - Die börsennotierte CA Immo bringt eine neue Unternehmensanleihe auf den Markt. Die Schuldverschreibung hat ein Volumen von 150 Mio. Euro und eine Laufzeit von 7,5 Jahren. Der fixe Kupon beträgt 1,875 Prozent, die Anleihe ist zu je 1.000 Euro gestückelt und kann von Privatanlegern vom 20. bis 25. September gezeichnet werden - vorbehaltlich eines früheren Zeichnungsschlusses, teilte die CA Immo mit.
 

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CA Immo begibt neue 150 Mio. Euro Anleihe - Laufzeit 7,5 Jahre

Washington/Peking (APA/AFP) - Der Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter: Als Antwort auf die von US-Präsident Donald Trump geplanten neuen Strafzölle hat Peking am Dienstag Vergeltungsmaßnahmen angekündigt. US-Importe im Gesamtwert von 60 Milliarden Dollar (51,41 Mrd. Euro) sollen mit Strafzöllen belegt werden, wie die Führung in Peking erklärte.
 

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Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter

Eisenach/Rüsselsheim (APA/dpa) - Wegen schwacher Nachfrage plant der Autobauer Opel in seinem Eisenacher Werk für den Oktober in größerem Umfang Kurzarbeit. Nach Informationen der Mainzer Verlagsgruppe VRM werden die Beschäftigten beider Schichten in dem Monat nur an 8 von 21 Arbeitstagen an den Bändern benötigt. An 13 Werktagen herrsche Kurzarbeit, wie die Zeitungen in ihren Mittwoch-Ausgaben berichten.
 

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Opel plant Kurzarbeit im Werk Eisenach