Maschinenfabrik Heid reduzierte auch 2017 den Bilanzverlust

Wien/Stockerau (APA) - Die Beteiligungsholding Maschinenfabrik Heid AG hat auch im abgelaufenen Geschäftsjahr 2017 den Bilanzverlust gesenkt. Mit dem Jahresüberschuss von rund 192.000 Euro (2016: 256.000 Euro) wurde der Bilanzverlust von 22,761 auf 22,568 Mio. Euro verringert, teilte Heid am Mittwoch im Jahresbericht mit. Die Umsatzerlöse stiegen dank Ersatzteil- und Servicegeschäft auf rund 291.000 (255.000) Euro.

Da das Heid-AG-Grundkapital 28,762 Mio. Euro ausmacht, erhöhte sich das Eigenkapital laut UGB aufgrund des Jahresüberschusses auf 9,521 (9,328) Mio. Euro.

Auch weiterhin werde die Heid AG das Service- und Ersatzteilgeschäft betreiben, heißt es. Dies geschehe in enger Zusammenarbeit mit den Partnerfirmen WMS Sinsheim GmbH in Deutschland und der WMZ Werkzeugmaschinenbau Ziegenhain GmbH.

Die börsennotierte Heid AG hält 10 Prozent an der Heid Werkzeugmaschinen Ges.m.b.H. in Stockerau, 10 Prozent an der WMS Sinsheim GmbH, Deutschland, 7,64 Prozent an der Diskus Werke AG, Deutschland, und 2,13 Prozent an der DVS-Technology GmbH, Deutschland.

Wie im Vorjahr wurde auch heuer die Veröffentlichung des Jahresfinanzberichtes um mehrere Wochen verschoben. Eine Firma, an der man eine Beteiligung hält, habe nicht zeitgerecht ihren geprüften Jahresfinanzbericht geliefert, den die Heid aber für ihre Bilanz benötige, hieß es.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro