Marktforscher: Weltweiter Chipmarkt schrumpft

Nach Berechnungen des US-Beratungsunternehmens Gartner ist der Umsatz mit Halbleitern im Jahr 2015 um zwei Prozent auf 334 Mrd. Dollar gesunken.

München. Das Geschäft mit Mikrochips ist Marktforschern zufolge im vergangenen Jahr zurückgegangen. Der weltweite Halbleiterumsatz sei 2015 binnen Jahresfrist um knapp zwei Prozent auf rund 334 Mrd. US-Dollar (311 Mrd. Euro) gesunken, teilte die US-Marktforschungsfirma Gartner am Donnerstag mit. Der Rückgang fiel noch deutlicher aus als von den Experten vorhergesagt.

"Die schwache Nachfrage nach wichtigen Elektronikprodukten, der starke Dollar und volle Lager sind an dem Schwund schuld", erklärte Gartner-Analyst Sergis Mushell. Die rapide Konsolidierung der Branche spiegelt sich auch in den Umsatzstatistiken wider: Die 25 größten Hersteller vereinnahmten den Daten zufolge zuletzt 73,2 Prozent des Gesamtumsatzes, ein Jahr zuvor waren es noch 71,7 Prozent.

Größter Anbieter blieb trotz eines leichten Rückgangs wegen des schwächelnden PC-Geschäfts der US-Riese Intel vor dem koreanischen Elektronikgiganten Samsung. Erstmals seit Jahren taucht unter den Top Ten der Branche wieder ein deutsches Unternehmen auf. Gartner führt die bayerische Infineon nach starken Zuwächsen im letzten Jahr und der Übernahme von International Rectifier als zehntgrößten Chiphersteller der Welt.

Brüssel (APA) - Österreichs Schulden sind im zweiten Quartal des Jahres auf 76,5 Prozent des BIP gesunken. Im Vergleichszeitraum 2017 waren es noch 81,0 Prozent. In der Eurozone ging der Schuldenstand im Jahresabstand von 89,2 auf 86,3 Prozent zurück. In der EU verringerte er sich von 83,4 auf 81,0 Prozent, geht aus jüngsten Daten von Eurostat vom Dienstag hervor.
 

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Österreichs Schulden auf 76,5 Prozent des BIP gesunken

Wien (APA) - In Österreich ist seit Ende 2016 die Nachfrage nach Unternehmenskrediten aufgrund der guten Konjunktur stark gestiegen. Dieser Trend habe sich zuletzt jedoch abgeschwächt und könnte bis Ende des Jahres ein Plateau erreichen. Die Entwicklung im Privatkundengeschäft verlaufe vergleichsweise moderater, schreibt die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) in einer Aussendung am Dienstag.
 

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OeNB: Nachfrage nach Unternehmenskrediten erreicht neue Höhen

Brüssel (APA) - Österreich konnte im zweiten Quartal des Jahres einen Budgetüberschuss von 1,2 Prozent des BIP einfahren. Im Vergleichszeitraum 2017 hatte es noch ein Defizit von 1,9 Prozent gegeben. Die Eurozone konnte ihr Minus im Jahresabstand von 1,4 auf 0,1 Prozent verringern. Die EU verbesserte sich von -1,5 auf -0,3 Prozent.
 

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Österreich mit 1,2 Prozent Budgetüberschuss im zweiten Quartal 2018