Marktforscher: Huawei überholt Apple bei Smartphone-Absatz

Cupertino (Kalifornien)/Shenzhen/Seoul (APA/dpa) - Der chinesische Konzern Huawei hat nach Berechnungen von Marktforschern im vergangenen Quartal Apple als zweitgrößten Smartphone-Anbieter abgelöst. Huawei habe nach einem Absatzsprung von 41 Prozent im Jahresvergleich 54,2 Millionen Computerhandys verkauft, berichtete die Analysefirma IDC am Dienstag.

Apple kam auf 41,3 Millionen iPhones. Samsung war IDC zufolge weiterhin die Nummer eins mit 71,5 Millionen verkauften Smartphones - gut zehn Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Während Apple eigene Zahlen zum Smartphone-Absatz veröffentlicht, gibt es zu den Samsung-Stückzahlen nur Schätzungen.

Huawei hatte schon länger das Ziel ausgegeben, zur Nummer zwei im Smartphone-Markt zu werden. Der Konzern ist auch ein großer Netzwerk-Ausrüster und hat viele bekannte Mobilfunk-Anbieter als Kunden. Zugleich kämpft Huawei als chinesisches Unternehmen mit politischem Gegenwind im wichtigen US-Markt.

Apple kommt nun nach IDC-Berechnungen auf einen Marktanteil von 12,1 Prozent beim Smartphone-Absatz. Da der Konzern aber keine günstigen Modelle im Angebot hat und sich das hochpreisige iPhone X gut verkauft, kann sich Apple Experten zufolge den Großteil der Gewinne im Smartphone-Markt sichern. Für viele Anbieter von Smartphones mit dem Google-System Android mit geringen Marktanteilen ist es hingegen ein Verlustgeschäft.

Berlin (APA/Reuters) - Die deutschen Bundesländer verlangen von der Industrie und der Regierung in Berlin die Nachrüstung von älteren Dieseln im Kampf gegen Luftverschmutzung und Fahrverbote voranzutreiben. In einem Entschließungsantrag forderte der Bundesrat am Freitag die Regierung auf, dafür Sorge zu tragen, dass die Hersteller für eine Nachrüstung mit Katalysatoren in die Verantwortung genommen werden.
 

Newsticker

Deutsche Bundesländer drängen auf Diesel-Nachrüstung

Wien (APA) - Die österreichischen Pensionskassen haben zum Ende des dritten Quartals einen negativen Veranlagungsertrag erzielt: Die Performance lag durchschnittlich bei minus 0,91 Prozent, teilte der Fachverband der Pensionskassen am Freitag mit. Das sei trotz ungünstiger Rahmenbedingungen eine positive Entwicklung gegenüber dem zweiten Quartal, in dem die Performance bei minus 1,2 Prozent lag.
 

Newsticker

Pensionskassen: Performance im 3. Quartal im Minus

Wien (APA) - Das Umweltministerium von Elisabeth Köstinger (ÖVP) steht derzeit bei einigen Themen in der Kritik von Oppositionsparteien und von Nichtregierungsorganisationen (NGO). Beispielsweise geht es - neben der Aufregung rund um eine geplante UVP-Änderung - um den Standpunkt des Umweltministeriums zum Standortentwicklungsgesetz, das derzeit überarbeitet wird.
 

Newsticker

Standortgesetz - NGO üben weiter Kritik an Umweltministerium