Marktaufsicht nimmt ProSiebenSat.1-Kritiker Viceroy ins Visier

München (APA/Reuters) - Die Attacke des Analysehauses Viceroy Research gegen ProSiebenSat.1 war nach Darstellung der deutschen Finanzmarkaufsicht BaFin illegal. Eine am 6. März von Viceroy veröffentlichte Verkaufsempfehlung für Aktien des deutschen Fernsehkonzerns habe gegen das Wertpapierhandelsgesetz verstoßen, teilte die BaFin am Montag mit.

Denn das Unternehmen habe die BaFin nicht über seine Tätigkeit als Analysehaus informiert. Zudem enthalte die Internetseite von Viceroy kein Impressum, so dass der Sitz des Analysehauses unbekannt sei.

In einem 37-seitigen Papier hatte Viceroy ProSiebenSat.1 eine fragwürdige Bilanzierung vorgeworfen. Zugleich hatte Viceroy mit Leerverkäufen auf einen Kursverfall der Aktie gewettet. Sie stürzte am Tag der Veröffentlichung um bis zu acht Prozent ab. ProSiebenSat.1 hatte die Kritik zurückgewiesen und die Prüfung juristischer Schritte angekündigt. Die Vorwürfe und die Schlüsse, die Viceroy daraus ziehe, seien unbegründet und falsch.

Wien (APA) - Für die Immobilienpreise gibt es voraussichtlich auch 2019 keine Grenze nach oben. Zumindest glauben das 78 Prozent der 1.000 Österreicher, die von der niederländischen Großbank ING online befragt wurden. Noch düsterer ist die Einschätzung für Salzburg und Wien, wo 84 bzw. 83 Prozent der Befragten mit noch höheren Preisen für Haus oder Wohnung rechnen.
 

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Großteil erwartet für 2019 weiteren Preisanstieg bei Immobilien

Krefeld (APA/dpa) - Die Heimtiermarkt-Kette Fressnapf will mit zehn neuen Märkten in Sachsen-Anhalt und Sachsen weiter wachsen. Ab dem 1. Jänner kommenden Jahres sollen die Märkte in die Fressnapf-Gruppe aufgenommen werden, kündigte das Unternehmen am Montag in Krefeld an. Betrieben werden sollen die Märkte von einem sogenannten Franchiseunternehmer.
 

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Fressnapf will mit neuen Märkten Umsatz-Marke von 2 Mrd. Euro knacken

Brüssel (APA/dpa) - Mitten im heiklen Brexit-Streit forciert die EU-Kommission ein Verfahren gegen Großbritannien wegen nicht eingetriebener Zölle in Milliardenhöhe. Die EU-Kommission setzte London am Montag eine neue Frist von zwei Monaten, um zu handeln. Andernfalls droht Großbritannien eine Klage vor dem Europäischen Gerichtshof.
 

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Brüssel forciert Verfahren gegen Großbritannien wegen Zollausfällen