Markenprodukte verteuerten sich rasant

Wien (APA) - Die Preise für Markenprodukte haben mehr als doppelt so stark angezogen wie die für Billigprodukte. Während Eigenmarken heuer eine Preissteigerung von 3,13 Prozent im Vergleich zum Vorjahr verzeichneten, legten die Preise für Markenprodukte um 7,44 Prozent zu. Bioprodukte seien um 3,88 Prozent gestiegen, geht aus der aktuellen Warenkorberhebung der Arbeiterkammer Steiermark hervor.

Derzeit kostet ein Warenkorb bestehend aus 15 Markenprodukten mit 30,68 Euro doppelt so viel, wie eine Warenkorb mit 15 vergleichbaren Produkten aus dem Billigsortiment mit nur 15,21 Euro. Noch deutlich teurer ist eine Warenkorb mit Bioprodukten. Dieser kostet 39,28 Euro. "Die Preisdifferenz zwischen billigstem und teuerstem Warenkorb beträgt 24,07 Euro, rund 158 Prozent", erklärte die AK-Marktforscherin Susanne Bauer.

Vor allem bei Spaghetti sollte man Obacht geben. Denn bei den Teigwaren liegt die Preisspanne bei satten 718 Prozent. Bei Tomaten sind es 569 Prozent. Nur bei Vollmilch gehen die Preise nicht so weit auseinander. Hier liegt der Preisunterschied bei 36 Prozent, Vollmilch ist das einzige Produkt mit einer Differenz unter 50 Prozent.

"In den letzten Jahren liegt die Preissteigerung für den Lebensmittelwarenkorb über der Erhöhung des durchschnittlichen Haushaltseinkommens", sagt Bauer.

Einen erfreulichen Trend gib es bei den Produktangaben. Bei 98 Prozent der Produkte ist angegeben, woher sie stammen. Im Jahr 2011 waren noch 35 Prozent ohne Herkunftsangaben. Die Anzahl der verschiedenen Länder, aus denen die Waren stammen, hat sich auch erweitert.

Für den AK-Warenkorb 2017 wurden heuer 19 Produktgruppen des täglichen Bedarfs bei acht Supermärkten und Diskontern einer Preisanalyse unterzogen. Erhoben wurden die Preise vom 4. bis 14. September 2017 bei Spar, Interspar, Billa, Unimarkt und Merkur sowie Hofer, Lidl und Penny.

Wien (APA) - Der börsenotierte Caterer Do&Co verlängert die Kooperation mit der teilstaatlichen Turkish Airlines (Türk Hava Yollari A.O.). Die Zusammenarbeit wird über 15 Jahre im Rahmen der gemeinsamen Gesellschaft THY DO & CO kram Hizmetleri A. fortgesetzt - vorbehaltlich der Genehmigungen durch Unternehmensorgane und von Behörden "sowie einer zufriedenstellenden Vertragsdokumentation", so Do&Co Dienstagabend.
 

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Do&Co verlängert Kooperation mit Turkish Airlines um 15 Jahre

Maribor (APA) - Der österreichisch-slowenisch-kanadische Geschäftsmann Walter Wolf steht in Slowenien wegen Vorwürfen der Geldwäsche in Zusammenhang mit der Patria-Schmiergeldaffäre vor Gericht. Bei der Anklageverlesung vor dem Bezirksgericht in Maribor plädierte der 79-Jährige am Montag auf nicht schuldig, berichtete die Nachrichtenagentur STA.
 

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Patria-Affäre in Slowenien: Wolf wegen Geldwäsche vor Gericht

Innsbruck (APA) - Die Asfinag hat dementiert, dass die geplante temporäre Freigabe des Pannenstreifens auf der Inntalautobahn (A12) zwischen Innsbruck West und Zirl vorerst auf Eis gelegt wird. Der Geschäftsführer für Tirol und Vorarlberg, Stefan Siegele, bezeichnete dies in einer Aussendung als "völlig falsch". Der "Kurier" hatte zuvor über ein Aus für die Pannenstreifen-Freigabe berichtet.
 

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Aus für Pannenstreifen-Freigabe in Tirol: Asfinag dementiert