Marke VW steigert Absatz vor Einführung von neuen Abgastests

Wolfsburg (APA/Reuters) - Volkswagen hat den Absatz seiner Hauptmarke VW im vergangenen Monat rasant gesteigert. Die Auslieferungen auf dem Heimatmarkt in Europa sprangen wenige Wochen vor Einführung der neuen Abgasmessregeln WLTP um mehr als 30 Prozent auf fast 163.000 Einheiten.

Als Grund nannte der Autobauer "erfolgreiche Programme zum Abverkauf" der noch nach dem bisher gültigen Testverfahren NEFZ zugelassenen Fahrzeuge, die ab Anfang September nicht mehr verkauft werden dürfen. Diese Wagen werden von den Händlern mit Preisabschlägen angeboten. In Deutschland stiegen die Auslieferungen dadurch sogar um ein Drittel. Insgesamt lieferte VW im vergangenen Monat weltweit 505.900 Fahrzeuge aus, plus 8 Prozent.

"Der Juli war für die Marke Volkswagen der beste Einzelmonat Juli ihrer Geschichte", teilte Vertriebsvorstand Jürgen Stackmann mit. Zugleich wies er darauf hin, dass wegen der Einführung des neuen Zertifizierungs- und Messverfahren WLTP in den nächsten Monaten mit Verzögerungen zu rechnen sei. Volkswagen hat bereits angekündigt, dass es von August bis Oktober zu Engpässen bei bestimmten Modellen kommen könne. In einigen Werken ruht deshalb tageweise die Produktion. Zudem müssen Tausende produzierter Autos zwischengeparkt werden, weil die Zulassung für bestimmte Fahrzeuge noch nicht abgeschlossen ist.

Während VW in Europa besonders viele Fahrzeuge verkaufte, schrumpften die Auslieferungen auf dem größten Markt in China um gut zwei Prozent. Das lag daran, dass die Kundschaft dort wegen der Zollsenkung für EU-Importe günstige Angebote abwartete. In den USA steigerte sich VW dagegen um rund 13 Prozent. Insgesamt lieferte die Marke Volkswagen in den ersten sieben Monaten rund um den Globus 3,6 Millionen Fahrzeuge aus, plus 6,5 Prozent.

Madrid (APA/Reuters) - Die Korrektur der Bilanz für 2017 versetzt den Aktien von Dia einen weiteren Schlag. Die Titel der hoch verschuldeten spanischen Supermarktkette fielen am Montag um mehr als 20 Prozent auf ein Rekordtief von 0,70 Euro.
 

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Spanische Supermarktkette Dia musste Bilanz 2017 korrigieren

München (APA/dpa/Reuters) - Die US-Kartellbehörde FTC hat die milliardenschwere Fusion des deutschen Industriegaseherstellers Linde mit dem US-Konkurrenten Praxair zum weltgrößten Industriegase-Konzern unter Auflagen genehmigt. Das teilte die Behörde am Montag mit.
 

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USA genehmigen Linde-Praxair-Fusion unter Auflagen

Wien (APA) - Die Wettbewerbsbehörde (BWB) will stärker gegen unfaire Geschäftspraktiken zwischen großen und kleinen Betrieben vorgehen. "Die Benachteiligung von marktschwachen Vertragspartnern kann zu Wettbewerbsverzerrungen führen", sagte BWB-Chef Theodor Thanner am Montag bei der Präsentation eines "Fairnesskatalogs für Unternehmen".
 

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BWB will schärfer gegen unfaire Geschäftspraktiken vorgehen